Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.

KfW startet erstes Projekt mit dem Green Climate Fund in Bangladesch

Meldung vom 12.03.2018 / KfW Entwicklungsbank

Städtische Infrastruktur besser vor den Folgen des Klimawandels schützen

Mehr als ein Zufluchtsort: Schutzbauten gegen die Folgen des Klimawandels sind Schulen, Gemeindezentren und zugleich Zufluchtsort für viele Menschen in Bangladesch.

Jetzt stehen alle Ampeln auf Grün: Der Finanzierungsvertrag für das erste Projekt der KfW mit dem Green Climate Fund (GCF) in Bangladesch wurde vom Staatssekretär für wirtschaftliche Beziehungen im Finanzministerium Bangladeschs und Roland Siller, Bereichsleiter der KfW Entwicklungsbank für Europa und Asien, unterzeichnet. Das ist der Startschuss für gemeinsam finanzierte Klimaanpassungsmaßnahmen in Bangladesch.

Unterzeichnung eines Vertrages
Der Finanzierungsvertrag für das erste Projekt der KfW mit dem Green Climate Fund (GCF) in Bangladesch wurde in Dhaka unterzeichnet.

Mit einem Zuschuss von 40 Millionen USD leistet der GCF über die KfW einen maßgeblichen finanziellen Beitrag zu diesem Vorhaben, mit dem Städte in Bangladesch gegen die Folgen des Klimawandels gewappnet werden sollen. Zusätzlich stellt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die KfW eine Ko-Finanzierung von 15 Millionen US-Dollar bereit. Bangladesch selbst bringt für das Vorhaben Eigenbeiträge in Höhe von 25 Millionen US-Dollar auf.

Bangladesch ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen und zugleich eines der ärmsten Länder Asiens. Zweidrittel der Landesfläche liegen weniger als drei Meter über dem Meeresspiegel. Ein Großteil der rund 160 Millionen Einwohner des Landes ist akut vom steigenden Meeresspiegel bedroht. Längst stellen Überschwemmungen und Unwetter mit zunehmender Intensität das Land vor große Probleme.

Mit diesem gemeinsamen "CRIM-Projekt" (Climate Resilient Infrastructure Mainstreaming) soll ein neu geschaffenes nationales Kompetenzzentrum sicherstellen, dass die städtische Infrastruktur den Folgen des Klimawandels standhält. Gleichzeitig werden auch städtische Schutzbauten selbst finanziert, um Gelerntes gleich in der Praxis umzusetzen und neue Erfahrungen an das Kompetenzzentrum zurückzuspielen. Über breitenwirksames klimaresilientes Bauen soll die Anfälligkeit des Landes gegenüber den Folgen des Klimawandels nachhaltig gemindert werden.

Die KfW wurde 2015 als eine der ersten fünf Institutionen für die Umsetzung von Zuschussfinanzierungen beim GCF akkreditiert. Im November vergangenen Jahres hatten KfW und GCF bei der UN-Klimakonferenz den Grundlagenvertrag für das CRIM-Projekt unterzeichnet. Der GCF wird maßgeblich aus Mitteln des BMZ mitfinanziert. Deutschland ist mit 750 Millionen Euro einer der wichtigsten Geber des Fonds.

Kontakt

KfW Entwicklungsbank

Telefon

069 74 31-42 60

E-Mail

info@kfw-entwicklungsbank.de