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Meldung vom 19.10.2026 / KfW Entwicklungsbank

Prinzipien zur Inklusion

Die Entwicklungsbank verabschiedet Prinzipien für mehr Inklusion

Gruppenbild der Bereichsleiter*innen Christian Krämer, Dr. Andrea Hauser und Olaf Zymelka
Die Bereichsleiter*innen Christian Krämer, Dr. Andrea Hauser und Olaf Zymelka kurz nach der Unterzeichnung.

Die Entwicklungsbank hat 10 Inklusionsprinzipien verabschiedet: Sie wurden unlängst beschlossen und von den drei Bereichsleiter*innen Dr. Andrea Hauser, Christian Krämer und Olaf Zymelka unterzeichnet. Darin verpflichtet sich die Entwicklungsbank, Inklusion zu einem festen Teil ihrer Unternehmenskultur zu machen und das Thema weiter voranzubringen. Diese Prinzipien sind etwas, „auf das sich nun jede und jeder Mitarbeitende berufen kann“, erklärt Bereichsleiterin Hauser ihren Wert. Sie sollen dabei helfen, „dass Inklusion in unserem Arbeitsalltag wirklich gelebt wird und die Entwicklungsbank hält, was sie verspricht – niemanden zurückzulassen.“ Das ist auch das Motto der Nachhaltigen Entwicklungsziele SDGs – „leave no one behind“ –, die den politischen Rahmen für die Entwicklungszusammenarbeit bilden.

Die zehn Prinzipien lesen sich so:

  • Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gleich viel wert, haben aber unterschiedliche Bedürfnisse.
  • Wir wollen ein barrierefreies Unternehmen sein.
  • Wir nutzen das Wissen der Betroffenen als Experten für die Sache
  • Inklusion geht bei uns nach dem Recruiting weiter.
  • Wir sehen und betonen die Stärken jedes Menschen, nicht seine Defizite.
  • Inklusion ist ein Gradmesser für unseren generellen Umgang miteinander.
  • Wir gehen mit dem Thema Behinderung offen um und fördern die Entwicklung von Führungskräften mit Behinderung.
  • Wir sehen Inklusion als besondere Führungsaufgabe.
  • Niemand ist perfekt, aber wir lernen aus unseren Fehlern, werden ständig besser und machen Vorbilder sichtbar, die andere inspirieren.
  • Wir wollen Inklusion messen.

Die Prinzipien gehen auf eine Initiative des Task Team Inklusion der Entwicklungsbank zurück, das es dort seit fünf Jahren gibt. Es hat den Auftrag, die Teilhabe von behinderten Mitarbeiteenden in der Entwicklungsbank zu stärken, und hat in den vergangenen Jahren schon einiges bewirkt. Die Inklusionsprinzipien stellen einen weiteren Meilenstein ihrer Arbeit dar.

„Das sind Grundsätze, die mit der Unterzeichnung jetzt offiziell von oben vorgegeben wurden und auf die sich alle Mitarbeitenden berufen können“, kommentiert Rainer Durth vom Task Team Inklusion das Erreichte. „Sie nehmen allen Betroffenen die Angst vor Nachteilen.“ Auch Bereichsleiterin Dr. Andrea Hauser sieht die Entwicklungsbank damit solide aufgestellt. „Wir sind auf einem guten Weg und werden das Thema gezielt weiter verfolgen.“

Gruppenbild der Bereichsleiter mit dem Inklusionsteam
Die Bereichsleiter*innen und Mitglieder des Task Team Inklusion v. l. n. r: Martin Schmid, Chrsitian Krämer, Dr. Andrea Hauser, Dr. Rainer Durth, Susanna Kamionka und Olaf Zymelka.