Zinsverbilligungsfonds für Südosteuropa

Mit den Mitteln des Zinsverbilligungsfonds (ZVF) soll die Finanzierung mittel- und langfristiger Investitionsvorhaben für entwicklungspolitisch förderungswürdige Vorhaben im lnfrastrukturbereich sowie in anderen Sektoren in den Ländern des Stabilitätspaktes für Südosteuropa ermöglicht werden. Hierfür sollen Marktmittelkredite im Eigenrisiko der KfW mobilisiert und der vom Kreditnehmer zu entrichtende Zinssatz durch den Einsatz von Mitteln des ZVF bezuschusst werden. Auf diese Weise kann eine Hebelwirkung erzeugt werden, so dass im Vergleich zu reinen FZ-Finanzierungen ein vergrößerter Investitionsumfang realisiert werden kann. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen Sektoren der ökonomischen und sozialen Infrastruktur gefördert werden, dazu zählen die Energieversorgung, der Wohnungsbau, die Telekommunikation und der Transport. Außerdem können auch geeignete Finanzsektorvorhaben mit Mitteln dieses Projektes umgesetzt werden.

In diesem Zusammenhang wurden bis zum Zeitpunkt der EPE insgesamt fünf KfW Marktmittelkredite an (1) ProCredit Bank Mazedonien, (2) ProCredit Bank Rumänien, (3) Banka Transilvania und (4) die Raiffaisen Bank Kosovo (jeweils Projektträger) subventioniert. Zusätzlich ist geplant die Sciete Generale Serbia im Rahmen eines subventionierten Agrarkreditprogrammes zu finanzieren.

Land / Region / Institution Südosteuropa
Nummer 18626
Schwerpunkt Wirtschaft und Finanzsektor
Sektor 24030 - Finanzintermediäre des formellen Sektors
Finanzierungsinstrument Zuschuss / Darlehen aus Haushaltsmitteln
Weitere Geber -
Deutscher Finanzierungsbeitrag 4,337 Mio. EUR
Status abgeschlossen
Auftraggeber BMZ
Projektpartner SOCIETE GENERALE BANKA SRBIJA A.D. BEOGRAD, PROCREDIT BANK MACEDONIA, BANCA TRANSILVANIA S.A., ERSTE BANK AKCIONARSKO DRUSTVO, NOVI SAD, RAIFFEISEN BANK KOSOVO J.S.C. SH.A., PROCREDIT BANK S.A.
Zuständige Abteilung Südosteuropa und Türkei

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