Länderübergreifende MFI-Refinanzierungsfazilität zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen (MEF)
Der Global Gender-Smart Fund (GGSF) mit Sitz in Luxemburg wurde 2009 von der KfW gemeinsam mit der IFC (International Finance Cooperation) und der OeEB (Österreichische Entwicklungsbank) gegründet. Ursprünglich als "Microfinance Enhancement Facility" aufgesetzt, wurde der Fond im Jahr 2024 in den GGSF umgewandelt. Durch diese Umstrukturierung wurden die bereits eingezahlten Mittel zusammengefasst und an die neuen Shareholder-Klassen angepasst. Die KfW hält im Namen des Bundes eine Treuhandbeteiligung in Höhe von 148,3 Mio. USD an Junior-Shares sowie eine Förderbeteiligung über 80 Mio. USD aus Eigenmitteln an Senior-Shares. Eine "Technical Assistance Facility" (TAF) wurde mit 5 Mio. EUR aus Mitteln vom BMZ unterstützt. Das Fondsmanagement übernehmen Innpact Fund Management S.A. sowie Incofin Investment Management, responsAbility Investments AG und Triple Jump.
Der Fonds finanziert Banken und Fintechs, die ihrerseits kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) in Entwicklungsländern finanzieren. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf die Schließung des Geschlechtergefälles (Gender Gap) durch finanzielle Inklusion von Frauen mit niedrigem Einkommen und von Frauen geführte Unternehmen gelegt . Darauf aufbauend wird die Gleichberechtigung innerhalb von Finanzinstitutionen gefördert, u.a. durch Programme der TAF. Mit der Maßnahme wird das übergeordnete entwicklungspolitische Ziel verfolgt, die weltweite wirtschaftliche Entwicklung und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.
Seite teilen
Um die Inhalte dieser Seite mit Ihrem Netzwerk zu teilen, klicken Sie auf eines der unten aufgeführten Icons.
Hinweis zum Datenschutz: Beim Teilen der Inhalte werden Ihre persönlichen Daten an das ausgewählte Netzwerk übertragen.
Datenschutzhinweise
Alternativ können Sie auch den Kurz-Link kopieren: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/s/dezHhs
Link kopieren Link kopiert