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Ausstellung zu Elektromobilität in Frankfurt

Meldung vom 08.04.2019 / KfW Entwicklungsbank

Neue Schau im Kommunikationsmuseum eröffnet – mit Beteiligung der KfW

KfW-Abteilungsleiterin Barbara Schnell und Kurator Joel Fischer
KfW-Abteilungsleiterin Barbara Schnell und Kurator Joel Fischer bei der Ausstellungseröffnung im Kommunikationsmuseum.

Im Frankfurter Kommunikationsmuseum ist noch bis Oktober eine Ausstellung über Elektromobilität zu sehen, die unter Beteiligung der KfW entstanden ist. Sie ist Teil zwei einer Kooperation zwischen beiden Häusern, die im Dezember rund um das „Development Finance Forum“ (DFF) der KfW Entwicklungsbank begann und bei der einige historische Elektrofahrzeuge der Post im Foyer der KfW aufgebaut waren.

Beide Teile der Ausstellung drehen bzw. drehten sich um das Thema Verkehrswende, die eine ähnliche Tragweite hat wie die Energiewende. Entsprechend findet dazu weltweit eine Diskussion über den besten Weg hin zu nachhaltigem Verkehr statt. Die KfW Entwicklungsbank beteiligt sich an dieser Debatte und hat auch ihre letzte Flaggschiffveranstaltung (DFF) dem Thema gewidmet.

Plus und Minus von Elektromobilität

Die Präsentation im Kommunikationsmuseum gliedert sich in drei Teile: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, denn elektrifizierte Fahrzeuge sind keineswegs ein Trend des umweltbewussten 21. Jahrhunderts. Schon vor der Entwicklung des Verbrennungsmotors existierten erste Formen des Elektroautos, die ihren Höhepunkt um 1900 erlebten, als etwa 500 verschiedene Fahrzeuge in den Städten der Welt zu finden waren. Doch dann wurde die Elektromobilität wegen des Aufstiegs anderer Antriebe wieder in den Hintergrund gedrängt. Erst in den letzten Jahren und im Zusammenhang mit Sorgen um Feinstaub- und CO2-Belastungen verließ die Elektromobilität ihr Nischendasein wieder.

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte und Entwicklung der Elektromobilität weltweit nach und trägt sie in die Zukunft. Sie schlägt sich weder auf die Seite der Befürworter noch der Gegner, sondern zeigt vielmehr Vor- und Nachteile auf – deshalb auch der Titel „elektro + - mobil“. Dabei greift das Museum auf alte Objekte, Dokumente und Modelle der Post zurück und kombiniert sie mit einer digitalen Verkehrs- und Informationslandschaft. Auch KfW-Projekte aus aller Welt werden vorgestellt.

Neue Antriebe nur ein Teil der Antwort

Am Abend der Eröffnung, fand begleitend eine Diskussion über nachhaltige Mobilität statt, an der neben Vertretern von Deutsche Post DHL, des Hessischen Landtags und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen auch der Leiter des KC Infrastruktur und Naturresourcen, Klaus Gihr, teilnahm. Er fasste vor mehr als 100 Zuhörern die KfW-Position zusammen: „Es reicht nicht, die bisherigen Fahrzeuge durch E-Modelle zu ersetzen, sondern wir müssen im Bereich der Mobilität insgesamt neu denken: Wir brauchen bei uns und vor allem in Entwicklungsländern auch deutlich mehr Sharing-Lösungen.“

Die Ausstellung in Frankfurt ist noch bis 13. Oktober zu sehen und später in abgewandelter Form auch in den Kommunikationsmuseen Berlin und Nürnberg.

Podiumsdiskussion bei der Eröffnung mit KfW-Teamleiter Klaus Gihr.
Podiumsdiskussion bei der Eröffnung mit KfW-Teamleiter Klaus Gihr.

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