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Gemeinsame Stellungnahme aller 19 bilateralen europäischen Entwicklungsfinanciers zur Zukunft der Entwicklungsfinanzierung Europas

Meldung vom 07.11.2019 / KfW Entwicklungsbank

Europaflaggen wehen an Fahnenmasten vor einem Gebäude.

Kein anderer Akteur leistet einen wichtigeren Beitrag zur Entwicklungsfinanzierung als Europa: Mehr als die Hälfte der weltweiten Finanzierungszusagen wird von der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten aufgebracht. Den überwiegenden Anteil vergünstigter Kredite aus Europa – allein 27 Mrd. EUR in 2018 – stellen die bilateralen europäischen Entwicklungsfianciers, darunter die KfW. In den vergangenen Monaten hat eine hochrangige Wise Persons Group im Auftrag des Europarats Vorschläge erarbeitet, wie die Architektur der europäischen Entwicklungsfinanzierung weiterentwickelt werden kann. Ihre Ergebnisse hat die Gruppe, der auch das frühere KfW-Vorstandsmitglied Dr. Norbert Kloppenburg angehörte, kürzlich in einem umfassenden Bericht veröffentlicht.

Prof. Dr. Joachim Nagel, im Vorstand der KfW Bankengruppe zuständig für internationale Finanzierungen, unterstrich die Bedeutung des Berichts: „Die große Stärke der europäischen Entwicklungsbanken liegt in dem in seiner Vielfalt weltweit einmaligen Erfahrungsschatz. Die Wise Persons Group hat uns wichtige Impulse gegeben, wie wir dieses Potential mit verstärkter Koordination und Harmonisierung noch besser nutzen können.“

Gemeinsam mit der spanischen AECID, der französischen AFD, der italienischen CdP sowie dem EDFI-Verband der 15 europäischen auf die Privatsektorentwicklung fokussierten Finanzinstitute (darunter die KfW-Tochtergesellschaft DEG) hat die KfW eine Stellungnahme zum Bericht der Wise Persons Group herausgegeben.

Die 19 bilateralen Entwicklungsfinanciers nehmen in ihrer gemeinsamen Stellungnahme einige wesentliche Empfehlungen der Wise Persons Group auf und betonen die Bedeutung einer offenen EU Entwicklungsarchitektur mit gleichberechtigtem Zugang von bi- und multilateralen europäischen Instituten zu Zuschüssen und Garantien der EU Kommission. Außerdem enthält das Papier konkrete Vorschläge für Verbesserungen des bestehenden Systems, um Wirksamkeit und Sichtbarkeit der europäischen Entwicklungsfinanzierung spürbar und zeitnah zu erhöhen.

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