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Meldung vom 15.11.2021 / KfW Entwicklungsbank

Indonesien: Impfkampagne unterstützen

KfW gewährt Förderkredit zur Bekämpfung der Pandemie

Die indonesische Regierung plant, bis zu 70 % und damit rund 180 Mio. Einwohner gegen COVID 19 zu impfen. Dafür wurde ein Finanzbedarf von rund 6 Mrd. US-Dollar ermittelt. Mehrere Geber, darunter die Weltbank, unterstützen Indonesien bei seiner Antwort auf die Pandemie. Die KfW beteiligt sich im Auftrag der Bundesregierung mit bis zu 200 Mio. EUR. Der Vertrag wurde am 12. November unterzeichnet.

Die indonesische Regierung unternimmt große Anstrengungen, um die Bevölkerung des Staats mit mehr als 7.000 bewohnten Inseln gegen COVID 19 zu schützen. Es sollen mindestens 60 bis 70 % der rund 270 Mio. Einwohner geimpft werden. Dazu werden nicht nur die Impfstoffe benötigt, sondern auch die entsprechende Logistik, um diese in teils entlegene Regionen zu bringen.

In einer gemeinsamen Anstrengung unterstützen die Weltbank und die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) mit jeweils 500 Mio. USD sowie das australische Department of Foreign Affairs and Trade mit 10 Mio. USD die Impfkampagne. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung beteiligt sich die KfW an der Kofinanzierung mit 200 Mio. EUR. Die Mittel sollen vor allem zur Finanzierung von Themen rund um die Logistik der Impfstoffverteilung eingesetzt werden, Impfstoffe selbst werden nicht finanziert.

Unterstützt werden zudem die Einstellung von weiterem Gesundheitspersonal sowie die Aufrechterhaltung einer lückenlosen Kühlkette zur sachgemäßen Lagerung und Handhabung der Impfstoffe. Eine Koordination der Beteiligten wird gefördert, insbesondere die Logistik der Impfstoffverteilung und die Realisierung von Kommunikationskampagnen, um die Akzeptanz für eine Impfung zu erhöhen. Evidenzbasierte Impfpläne sollen erarbeitet werden, einschließlich der Priorisierung von Bevölkerungsgruppen. Die KfW finanziert mit ihrem Anteil außerdem Überwachungssysteme für die Sicherstellung der Qualität der Impfstoffe und die Erfassung von Nebenwirkungen bei der Impfung.

Ziel des Programms ist es, die Immunität der indonesischen Bevölkerung gegen COVID-19 zu erhöhen, die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle zu verringern sowie das Gesundheitssystem zu entlasten.

Eine Eindämmung der Pandemie würde Indonesien eine schnellere wirtschaftliche Erholung erlauben. Dies ist in besonderem Interesse der rund 26 Mio. Menschen in dem Inselstaat, die unterhalb der Armutsschwelle leben.

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