KfW Entwicklungsbank

Navigation


Sprachauswahl




Förderschwerpunkte

Mazedonien - Wandel unterstützen

Die Ziele der Bundesregierung in der Entwicklungszusammenarbeit mit Mazedonien sind, nachhaltiges Wachstum zu fördern, den Transformationsprozess zu unterstützen und dabei zu helfen, dass das Land die EU-Aufnahmekriterien erreicht. Die Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) konzentriert sich dabei auf die Bereiche kommunale Infrastruktur und die Förderung kleiner und mittlerer Privatunternehmen (KMU).

Bei der kommunalen Infrastruktur geht es vor allem darum, verlässliche und hochwertige kommunale Dienstleistungen (vor allem Wasser und Abwasser) bereitzustellen. Bei der Förderung der Privatwirtschaft sollen die KMU einen besseren Zugang zu Krediten mit Marktkonditionen erhalten und der Finanzsektor weiter entwickelt werden. Mit den häufig auf strukturelle Wirkungen zielenden Investitionen stehen die Erhöhung des Lebensstandards und eine nachhaltige Armutsminderung im Vordergrund sämtlicher Aktivitäten.

Im Auftrag der Bundesregierung stellt die KfW Entwicklungsbank Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen für Investitionen und projektbegleitende Beratung zur Verfügung. Bei der Umsetzung der Projekte arbeitet die KfW eng mit der GTZ, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, zusammen. Bis Ende 2008 sagte die Bundesregierung Mittel in Höhe von 145 Millionen Euro für die FZ in Mazedonien zu.

Kommunale Infrastruktur

In den Bereichen Wasserver-/ Abwasserentsorgung und Umweltschutz wurden bislang rund zehn Projekte im Umfang von cica 50 Millionen Euro umgesetzt, einige sind bereits abgeschlossen. Größere, grenzüberschreitende Umweltinvestitionen wurden im Einzugsbereich der ökologisch und wirtschaftlich wichtigen Seen Ohrid und Prespa vorgenommen, um die starke Verschmutzung der Seen zu verringern. Bei den Investitionen handelt es sich um Kanalisationsnetzwerke sowie die Erneuerung der Abwasseraufbereitung der an den Seen anliegenden Gemeinden. In Planung befindet sich derzeit ein größeres Programm mit einer Reihe innovativer Komponenten, um die Wasserversorgung in mehr als sieben Kommunen zu verbessern. Neben den konkreten Investitionen spielen institutionelle Reformen, zur Sicherung des nachhaltigen Betriebes dieser Anlagen, durch die Einbeziehung der kommunalen Unternehmen eine große Rolle.

Effektive und gezielte Hilfe für kleine Projekte wird aber auch über den Social Infrastructure Fund bereitgestellt. Bisher wurden über 18 Millionen Euro zugesagt und über 80 Investitionen in die Basisinfrastruktur in 38 mazedonischen Gemeinden ermöglicht. Das Programm konzentriert sich auf arbeitsintensive Ansätze unter Einbeziehung der Kommunen.

Kleine und mittlere Privatunternehmen

Die Förderung von KMU ist ein weiterer zentraler Bereich. Die Gesamtzusagen umfassen derzeit 16,5 Millionen Euro und werden hauptsächlich zur Refinanzierung von Klein- und Mikrokrediten verwendet. Die Gelder werden über die mazedonische Bank für Entwicklungsförderung an ausgewählte Geschäftsbanken geleitet, die sie zu Marktkonditionen an die KMU weiterreichen. Mehrere tausend Arbeitsplätze wurden hierdurch gesichert beziehungsweise geschaffen. 

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die Gründung und Beteiligung an der ProCredit Bank, die mit einem speziellen Geschäftsmodell auf KMU abzielt. Die Tätigkeit der ProCredit Bank ist außerordentlich erfolgreich und in vielen Bereichen des mazedonischen Finanzsektors Motor für Entwicklung und Innovation.

Stand: Mai 2009


Funktionen

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen

Lokale Präsenz

Petar Gjorgjiev
Antonie Grubisik 5
1000 Skopje
Macedonia
Telefon: ++389-23 109 241
Fax: ++389-23 212 466
kfw.Skopje@kfw.de

Länderbeauftragte

Dr. Silke Paulwitz
silke.paulwitz@kfw.de
Telefon: 0 69 74 31-44 58


nach oben


Impressum, Kontakt, Datenschutz, Funktionen

Diese Seite