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Erst 1991 wurde Kroatien in Folge des Auseinanderbrechens des ehemaligen Jugoslawiens ein eigener Staat. Der Anfang war nicht einfach. In weiten Teilen des Landes herrschten Krieg, Vertreibung und Zerstörung. Das Land wurde von dem autoritär regierenden ersten Staatspräsidenten Franjo Tudjman mit eiserner, aber sicherer Hand in die Unabhängigkeit geführt. Erst in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre setzte eine Konsolidierung ein, die mit der Machtübernahme der Opposition im Jahr 2000 zu einem Aufbruch in Richtung EU führte. Seitdem verzeichnet das Land in Folge tief greifender Strukturreformen bemerkenswerte politische und wirtschaftliche Fortschritte. mehr
Seit 2000 ist die KfW Entwicklungsbank im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) in Kroatien aktiv. Seitdem wurden knapp 215 Millionen Euro in Kroatien zugesagt. Die FZ-Mittel werden im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und in Kooperation mit den kroatischen Partnern von der KfW Entwicklungsbank für die Finanzierung von Projekten eingesetzt. Zum größten Teil sind dies zinsgünstige Kredite mit langen Laufzeiten, teilweise auch nicht rückzahlbare Zuschüsse. mehr
Gut die Hälfte der in Kroatien verbrauchten Energie beruht auf Öl und Ölprodukten und noch einmal gut ein Viertel auf Gas. Erneuerbare Energien sind noch unbedeutend: Aus Wasserkraft wurde 2005 lediglich 6,4 Prozent des Strombedarfs erzeugt. Biokraft lag bei 4,4 Prozent. Problematisch ist für Kroatien nicht nur, dass die Energiequellen wenig diversifiziert sind, sondern auch dass die Abhängigkeit von Energieimporten ständig steigt. mehr
Rachel Schmitt
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