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Im Jahr 1991 erklärte Georgien seine Unabhängigkeit von der
Sowjetunion. Zwar führte der erste Präsident Eduard Schewardnadse
demokratische Grundregeln ein, Korruption bekämpfte er aber nicht.
Armut und Arbeitslosigkeit nahmen zu. Immer mehr Menschen wanderten
nach Russland oder in die Europäische Union aus.
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Die Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) zwischen Deutschland und
Georgien begann bereits im Jahr 1993. Infolge des
Auseinanderfallens der früheren Sowjetunion, des damit verbundenen
Abbruchs der Handelsbeziehungen zwischen den einzelnen
Sowjetrepubliken sowie des Bürgerkrieges, war die wirtschaftliche
und soziale Situation in Georgien bei Aufnahme der FZ äußerst
prekär.
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Es war wie im Wilden Westen: Nach dem Zerfall der Sowjetunion
und der Unabhängigkeit Georgiens 1991 genügte ein Antrag, und aus
dem Mieter einer Wohnung in der Hauptstadt Tiflis wurde ein
Eigentümer. Grundstücke, Häuser, Ackerflächen – aus staatlichem
Besitz wurde praktisch über Nacht Privateigentum.
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Die Hauptstadt der teilautonomen Republik Adscharien, Batumi,
ist neben Poti die wichtigste Hafenstadt Georgiens am Schwarzen
Meer. Sie ist in den letzten Jahren zu einer wichtigen Drehscheibe
des eurasischen Ost-Westhandels geworden und Anziehungspunkt für
viele Touristen aus der Region.
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Carsten Kilian
KfW Office Tbilisi
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Georgia
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