Montenegro

Landkartenausschnitt Montenegro

Landkartenausschnitt Montenegro. Quelle: KfW

Landesinformation:

Unabhängig und dynamisch

Nach dem Zerfall des Vielvölkerstaates Jugoslawien in den neunziger Jahren und dem Ende des Milosevic-Regimes im Oktober 2000 erklärte sich Montenegro im Jahr 2006 offiziell unabhängig von der Staatenunion Serbien und Montenegro. Vorausgegangen war ein mehrjähriger Loslösungsprozess, mit dem unter anderem die Einführung der Deutschen Mark beziehungsweise ab 2002 des Euro verbunden war. mehr


Förderschwerpunkte:

FZ in einem dynamischen Land

Die KfW Entwicklungsbank engagiert sich in Montenegro im Auftrag der Bundesregierung sowie anderer Geber. Darüber hinaus stellt sie auch Förderkredite aus Eigenmitteln für Montenegro bereit. Die über die KfW Entwicklungsbank finanzierten Projekte haben inzwischen ein Gesamtvolumen von rund 135 Millionen Euro erreicht. Projekte für weitere 80 Millionen Euro werden vorbereitet. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf folgende Förderschwerpunkte. mehr


Projekte und Programme:

Umweltfreundliche Nutzung von Wasserkraft

Montenegro erzeugt Strom überwiegend aus Wasserkraft. Die Anlagen sind jedoch recht veraltet und müssen dringend erneuert werden. Durch die Rehabilitierung der inländischen Kraftwerke soll der Anteil von teurem Strom aus nicht-erneuerbarer Energie, der von den Nachbarländern eingekauft werden muss, möglichst gering gehalten werden. Die KfW fördert durch langfristige und günstige Kredite an den Stromerzeuger die nachhaltige Nutzung des bestehenden landeseigenen Wasserkraftpotenzials. Damit wird ein nachhaltiger Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum Montenegros sowie zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet. mehr

Sauberes Wasser lockt Touristen

Beeindruckende Kirchen und herrschaftliche Paläste aus venezianischer Zeit, Festungen der Habsburger und malerische, enge Gassen mit Blick auf eine der schönsten Buchten des Mittelmeers: Eigentlich hätte die Altstadt von Kotor, die die UNESCO auf der Liste des Weltkulturerbes führt, einer der bedeutendsten Touristenmagneten Südeuropas sein müssen. Wären da nicht Wassermangel im Sommer, marode Abwassersysteme und heruntergekommene Hotels gewesen. Touristen machten nach dem Balkankrieg einen großen Bogen um Montenegro. Doch seit einigen Jahren schöpfen die Menschen an der 294 Kilometer langen Mittelmeerküste wieder Hoffnung. mehr