Albanien

Landkartenausschnitt Albanien

Landkartenausschnitt Albanien. Quelle: KfW

Landesinformation:

Auf dem Weg nach Europa

Seit dem Sturz des kommunistischen Regimes in den Jahren 1991/92 hat Albanien einen umfassenden wirtschaftlichen und politischen Reformkurs eingeschlagen. Seit Jahren wächst die Wirtschaft dynamisch, allerdings von einer sehr niedrigen Basis aus. So hat sich das Pro-Kopf-Einkommen seit Anfang der neunziger Jahre mehr als vervierfacht und liegt bei mittlerweile etwa 4.000 US-Dollar. Trotz dieser Entwicklung ist Albanien aber noch eines der ärmsten Länder der Region. mehr


Förderschwerpunkte:

Wasser, Energie, Kredite für den Mittelstand

Die KfW Entwicklungsbank unterstützt die albanische Regierung im Kampf gegen die Armut und auf dem Weg nach Europa. Dabei konzentriert sie sich auf die Bereitstellung von verlässlichen und qualitativ hochwertigen Gemeindedienstleistungen für Wasser und Abwasser. Die Finanzielle Zusammenarbeit fördert auch den Energiesektor und unterstützt die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Kredite für den Mittelstand. mehr


Projekte und Programme:

Wasserressourcen schützen

In der Stadt Korca (Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts, der im Südosten des Landes liegt, im Osten an Griechenland und im Norden an Mazedonien angrenzt) gilt es, eine unbedenkliche Abwasserentsorgung zu sozial verträglichen Preisen sicherzustellen. Ein besseres Abwassersystem sowie eine im Bau befindliche größere Kläranlage kommen allen Bewohnern der Stadt zu Gute. In der Zusammenarbeit mit Albanien trägt die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) dazu bei, Wasserressourcen zu schützen und die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung zu verringern. mehr

Viel mehr als nur eine Übertragungsleitung

Mit dem Bau einer 155 Kilometer langen Stromübertragungsleitung vom albanischen Elbasan, das bei Tirana liegt, ins montenegrinische Podgorica wird ein Baustein für eine friedliche Zukunft gelegt. Beide Seiten profitieren von der Leitung. Für beide Länder ist sie ein großer Schritt für die weitere Entwicklung ihrer jeweiligen Volkswirtschaften. mehr