Schnelle Reaktionen in der Krise
Die Weltbank will ihre Politikberatung nach Bedarf kurzfristig und flexibel ausweiten. In der Wirtschafts- und Finanzkrise seien schnelle Analysen und Reaktionen notwendig, betonte die deutsche Exekutivdirektorin der Weltbank-Gruppe, Ingrid-Gabriela Hoven, bei ihrem Besuch in der KfW Entwicklungsbank. Sie berichtete über die Modernisierung der Weltbank und wichtige Zukunftsthemen wie Klimawandel und soziale Sicherung.
Absatzmärkte für Afrika
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank hat die KfW Entwicklungsbank den Africa Agriculture and Trade Investment Fund (AATIF) für afrikanische Unternehmer und Landwirte eingerichtet. Durch die Bereitsstellung von Krediten, Garantien und Eigenkapital sollen die Einkommen afrikanischer Unternehmer gesichert und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden.
Aufbruch in die Freiheit?
Die KfW Entwicklungsbank unterstützt die "Arabischen Literaturtage", die im Literaturhaus in Frankfurt stattfinden. Eingeladen sind arabische Prosaautoren, Dichter und weitere Künstler aus verschiedenen Ländern und Generationen, um ihre Werke zu präsentieren und ihre Sichtweisen auf die „Revolution" zu diskutieren.
Wie Kautschukanbau Wohlstand schafft
In Ghana unterstützt die KfW Entwicklungsbank die marktorientierte Landwirtschaft. Ein neuer Fonds fördert die Zusammenarbeit von Kleinbauern, Privatunternehmern und Banken. Zu dem "Outgrower and Value Chain Fund" steuert die KfW Entwicklungsbank zunächst zehn Millionen Euro bei, weitere 23 Millionen Euro wurden bei Regierungsverhandlungen zugesagt. Das Konzept hat sich beim Kautschukanbau bereits bewährt.
Hilfe für kleine Unternehmen
In Ostafrika unterstützt die KfW Entwicklungsbank kleinste, kleine und mittlere Unternehmen. Über die in Kenia ansässige Equity Bank Limited (EBL) erhalten die Betriebe Kredite, um ihre Geschäfte auszubauen und Arbeitsplätze zu schaffen. Die KfW Entwicklungsbank und EBL unterzeichneten jetzt einen Kreditvertrag in Höhe von 15 Millionen Euro.
Hilfe in der Grenzregion
Eine neue Stiftung finanziert den Aufbau von Brücken, Gesundheitsstationen und neuen Märkten im Grenzgebiet von Pakistan, Afghanistan und Tadschikistan. Die PATRIP-Stiftung wurde gemeinsam von der KfW Entwicklungsbank und dem Auswärtigen Amt gegründet und bündelt Mittel verschiedener Geber. "Durch die Stiftung stärken wir staatliche Strukturen und geben den Menschen in der Grenzregion durch Investitionen eine Chance auf Entwicklung", sagt KfW Vorstand Norbert Kloppenburg.
Entwicklungsbanken unterstützen Klimafonds
19 führende Entwicklungsbanken wollen gemeinsam arme Länder beim Kampf gegen den Klimawandel unterstützen. Die im „International Development Finance Club“ (IDFC) zusammengeschlossenen Banken vereinbarten auf der UN-Klimakonferenz in Durban, die Mittel des Grünen Klimafonds („Green Climate Fund“) zu ergänzen. Hierzu gründeten sie eine so genannte „Smart Partnership“. Der IDFC, dem auch die KfW Entwicklungsbank angehört, war im September dieses Jahres gegründet worden.
Strom aus der Wüste
Die heiße Wüste als Quelle für Strom: Im südmarokkanischen Ouarzazate wird das erste solarthermische Großkraftwerk des Landes gebaut. Vertreter der KfW Entwicklungsbank und der marokkanischen Solaragentur MASEN unterzeichneten einen Vertrag über 15 Millionen Euro zur Finanzierung des 160 Megawatt Solarkraftwerks.







