KfW Entwicklungsbank

Navigation


Sprachauswahl




Wasser

Hand im Wasserstrahl

Wasser wird immer knapper

Seit 40 Jahren steht das Thema Wasser auf der Agenda der Vereinten Nationen. Eine Reihe von Beschlüssen und Aktionsprogrammen bilden heute den Rahmen für die deutsche Finanzielle Zusammenarbeit im Wassersektor.

Die Agenda 21, zu der sich die Regierungen und viele nichtstaatliche Organisationen auf der UN-Konferenz in Rio de Janeiro im Jahr 1992 bekannten, richtet das Augenmerk auf den Zusammenhang von wirtschaftlicher Effizienz, sozialer Gerechtigkeit und der nachhaltigen Sicherung der natürlichen Lebensgrundlage Wasser. Das Jahr 2008 wurde von den Vereinten Nationen zum "International Year of Sanitation"  (IYS) ausgerufen, um den Zugang von Armen zu sanitären Einrichtungen besonders zu fördern.

"Wasser" in der Milleniumserklärung

Ein weiterer Meilenstein in der Integration von Entwicklungsbestrebungen stellt die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen dar, die auf dem Gipfeltreffen in New York 2000 verabschiedet wurde. Die abgeleiteten Entwicklungsziele ( "Millennium Development Goals" ) sind auch für den Wassersektor von Bedeutung. So soll etwa der Anteil der Menschen, die keinen nachhaltigen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser oder zu sanitären Anlagen haben, bis 2015 um die Hälfte gesenkt werden ( MDG 7, Teilziel 10). Auf dem Weltgipfel für Nachhaltigkeit im Jahr 2002 in Johannesburg wurde unter anderem der Bereich "Grundlegende Sanitärversorgung" dem Katalog der Millennium-Entwicklungsziele hinzugefügt. Wichtige Impulse gaben hierbei die Empfehlungen der Bonner Internationalen Süßwasserkonferenz aus dem Jahre 2001. Die Bundesregierung stellt sich mit dem Aktionsprogramm 2015 explizit hinter dieses Ziel. Sie unterstützt die Entwicklungsländer bei der Bekämpfung der Wüstenbildung, Erhaltung und nachhaltigen Nutzung biologischer Vielfalt, Förderung biologischer Sicherheit, Gewährleistung der Wasserversorgung sowie beim internationalen Klima- und Waldschutz.

Umfassende Sicht auf Wasserressourcen

Wasser wird in immer mehr Regionen der Welt, wie zum Beispiel in Nordafrika, im Nahen Osten, in einigen Ländern Afrikas oder auch in Asien ein knappes Gut. Darüber hinaus ist seine Qualität zunehmend gefährdet. Gründe sind Bevölkerungs- und Wohlstandswachstum, die zunehmende Urbanisierung und Industrialisierung oder der rasch steigende Bedarf in der Bewässerungslandwirtschaft. Im Zuge des erwarteten weltweiten Klimawandels wird sich diese Situation regional und saisonal noch weiter zuspitzen. Darum ist eine ganzheitliche Betrachtung der Wasserressourcen notwendig.  


Weiterführende Links


nach oben


Impressum, Kontakt, Datenschutz, Funktionen

Diese Seite