Gesundheit

Bessere Dienstleistungen - besonders für Mütter und Kinder

Junge Frau sitzend auf einem Stuhl aufgenommen im Profil mit rotem Kopftuch, im Hintergrund Babies in Brutkasten

Eine Krankenstation - für viele Menschen nicht mehr als ein Traum. Quelle: KfW-Bildarchiv / Mika Schmidt

Weltweit sterben etwa 10.000 Kleinkinder pro Tag aufgrund von Malaria, Aids, Tuberkulose, Durchfall oder durch Kinderkrankheiten, die leicht durch Impfung zu verhindern sind. 90 Prozent der Opfer stammen aus den ärmsten Ländern Subsahara-Afrikas und Südasiens.

Um den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern, hat die internationale Staatengemeinschaft allein drei der acht Millenniumsentwicklungsziele (MDG), die bis 2015 erreicht werden sollen, auf den Gesundheitsbereich bezogen: Geringere Kindersterblichkeit (MDG 4), bessere Müttergesundheit (MDG 5) und Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten (MDG 6).

Mehr als 1,3 Milliarden Euro zur Förderung des Gesundheitssektors

Die KfW Entwicklungsbank unterstützt im Auftrag der Bundesregierung Entwicklungsländer dabei, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Im Zentrum der gemeinsam mit den Partnerländern durchgeführten Aktivitäten stehen die nachhaltige Verbesserung des Zugangs zu und der Qualität von Gesundheitsdienstleistungen. In 16 Partnerländern bildet Gesundheit einen Schwerpunkt der Entwicklungspartnerschaft. Darüber gibt es in annähernd 40 Ländern Gesundheitsaktivitäten im Rahmen des Gestaltungsspielraums. In laufenden Vorhaben werden derzeit mehr als 1,3 Milliarden Euro für die Förderung des Gesundheitssektors bereitgestellt.

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Die Bereiche der Förderung reichen dabei von Gesundheitsfinanzierung und -infrastruktur, Krankheitsprävention und -bekämpfung bis hin zu sexueller und reproduktiver Gesundheit. Die Schwerpunkte liegen bei der Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Dazu gehören Maßnahmen für eine sichere Schwanger- und Mutterschaft, medizinisch betreute Geburten, selbst bestimmte Familienplanung, der Kampf gegen HIV/AIDS von der Diagnose und Therapie und gegen weitere sexuell übertragbare Krankheiten.

Zusammenarbeit mit vielen Partnern

Im Gesundheitssektor arbeitet die KfW Entwicklungsbank eng mit nationalen und internationalen Partnern zusammen. Auf multilateraler Ebene kooperiert sie mit Partnern wie der Weltbank, dem United Nations Joint Programme on HIV/AIDS (UNAIDS) oder der Europäischen Union. Auf bilateraler Ebene arbeitet die KfW mit Gebern wie der französischen Entwicklungsbank AfD und der U.S. Agency for International Development (USAID) sowie im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und mit Nichtregierungsorganisationen zusammen. Im Sinne der Erklärung von Paris und dem Aktionsplan von Accra wird dabei eine Harmonisierung der Geber angestrebt, oftmals über Programmbasierte Ansätze.

Stand: Juli 2011

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