Energie

Schlüssel für Wachstum und Armutsbekämpfung

Arbeiter bei Reparaturen an einer Umspannstation mit Spulen und Masten

Energie - Grundlage, kein Luxus. Quelle: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Das Wirtschaftwachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer wird den weltweiten Energiebedarf Schätzungen zufolge bis 2030 verdoppeln - mit allen negativen Folgen für die Umwelt. Deshalb unterstützt die KfW Entwicklungsbank diese Länder gezielt beim nachhaltigen Auf- und Umbau ihrer Energiesysteme.

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Verfügbare und bezahlbare Energie in Entwicklungsländern ist kein Luxus, sondern eine grundlegende Voraussetzung für die Bekämpfung von Armut. Moderne Energieversorgung ist ein Schlüsselfaktor erfolgreicher Volkswirtschaften. Dieser Sektor ist somit für die Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern von entscheidender Bedeutung, da Probleme wie der begrenzte Zugang zu Energie, der massive Einsatz traditioneller Biomasse und die Abhängigkeit von importierten Energieträgern die soziale und wirtschaftliche Entwicklung erheblich einschränken.

Entscheidend für den Klimaschutz

Wirtschaftliches Wachstum in Schwellen- und Entwicklungsländern ist einerseits der Schlüssel zur Bekämpfung von Armut. Andererseits werden diese Länder bis zum Jahr 2030 zusammen voraussichtlich mehr Kohlendioxid in die Erdatmosphäre schicken als die OECD-Staaten (Organisation for Economic Co-operation and Development).

Wenn das Weltklima den wachsenden Energiehunger vertragen soll, muss zusätzlicher Ausstoß von Kohlendioxid vermieden werden. Da Kohlendioxid bei der Verbrennung von Öl, Kohle und Gas sowie Biomasse entsteht, ist eine Entlastung nur möglich, wenn die künftige Energieversorgung auf zwei Säulen steht.

Vorhandene Energieträger müssen erstens effizienter genutzt werden. In vielen Entwicklungsländern führt die Steigerung der Energieeffizienz zu einer Win-Win- Situation - man kann sowohl den Verbrauch an teurer Energie reduzieren und gleichzeitig Impulse für das wirtschaftliche Wachstum erzeugen. Im Sinne der Nachhaltigkeit müssen zweitens verstärkt erneuerbare Energien zum Einsatz kommen.


Weiterführende Informationen

Fachartikel zur Zukunft der Energienutzung

Stand: Januar 2012

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