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Uganda

Landkartenausschnitt Uganda

Landesinformation:

So fruchtbar und doch so arm

Betrachtet man die saftigen grünen Hügel und die üppigen Bananenstauden des Landes, dann versteht man, warum Winston Churchill Uganda einst als die "Perle Afrikas" bezeichnet hat. Uganda gehört zu den fruchtbarsten Ländern des gesamten Kontinents und war in den Jahren nach der Unabhängigkeit auch eines der am weitesten entwickelten Länder. Die Terrorherrschaft Idi Amins und der anschließende Bürgerkrieg haben einen dramatischen wirtschaftlichen Niedergang bewirkt. Erst 1986 mit der Machtergreifung des Guerillaführers Yoweri Museveni, dem heutigen Präsidenten von Uganda, begann das Land sich zu erholen. Seit die Verhältnisse stabil sind, ist das Land auf dem besten Weg. Der Anteil der Armen sank seit 1992 von 56 auf 31 Prozent. mehr


Förderschwerpunkte:

Uganda - Wasserarmut mit Blick auf den Viktoriasee

Kinder stehen beim Spielen mit den nackten Füßen im Matsch - es sind Fäkalien und Hausabwässer, die durch die unbefestigten Gassen der Slums von Kampala fließen. Großteile der Hauptstadt Ugandas, in der rund zwei Millionen Menschen leben, hat keine Kanalisation. Nicht einmal sauberes Trinkwasser ist in der Hauptstadt selbstverständlich, in den Slums schon gar nicht. Gerade die Hälfte der Einwohner ist an die Trinkwasserversorgung angeschlossen. Die anderen trinken aus verschmutzten Quellen. Kein Wunder, dass in Kampala Durchfall zum Alltag gehört und immer wieder Cholera ausbricht. Diese Zustände will Deutschland im Schwerpunkt Wasser gemeinsam mit Uganda verbessern. Weitere Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind der Finanz- und der Energiesektor. mehr


Projekte und Programme:

Uganda - Strom ist absoluter Luxus

Strom für ein Radio oder elektrisches Licht ist in Uganda nur für wenige verfügbar. Selbst für Handwerker und ihre Maschinen ist Strom reinster Luxus. 18 Eurocent kostet die Kilowattstunde in Uganda. Das ist fast so viel wie in Deutschland. Bei einem Durchschnittseinkommen von nur knapp 300 US-Dollar - im Jahr. Uganda leidet unter einer prekären Energieknappheit. Unternehmen leiden unter Produktionsausfällen, weil die Maschinen stehen bleiben. Bis zu 24 Stunden fällt der Strom aus. Ausländische Unternehmen wollen kaum noch in Uganda investieren wegen der häufigen Ausfälle. Ein Problem, das die KfW Entwicklungsbank angeht. Sie unterstützt den Bau eines Wasserkraftwerkes südlich des Victoriasees. Ein Kraftwerk, das die größten Energieprobleme des Landes lösen wird. mehr


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