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Sambia

Landkartenausschnitt Sambia

Landesinformation:

Armes Land mit Potenzial

Zerlumpte Kinder streunen durch die Außenbezirke von Lusaka, wo sich nicht wie im Zentrum Bürotürme, sondern Hütten aneinander drängen. Sambias Hauptstadt ist Heimat jener geworden, die keine Heimat mehr haben. Die Kinder sind Aids-Waisen. Sie suchen Nahrung, ein Lager, mit viel Glück finden sie auch einen Job für ein paar Stunden. Die HIV/Aids-Infektionsrate ist eine der höchsten im südlichen Afrika. Die Krankheit droht, die soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu lähmen. Dabei hat Sambia Potenzial: Bodenschätze, Wasser, fruchtbare Böden. Aber Reformen, die mehr Demokratie und Privatinitiative bringen sollen, bleiben häufig stecken. mehr


Förderschwerpunkte:

Sambia - Eigenverantwortung stärken

In einer Kleinstadt im Südosten Sambias beseitigt ein Bautrupp die Spuren der letzten, besonders heftigen Regenzeit. Stürme und Überschwemmungen haben im Winter 2007 sogar Tote gefordert. Inzwischen sind die Löcher in der einzigen Zufahrtsstraße aufgefüllt, die Schule hat ein neues Dach, und eine Mauer des Krankenhauses, die vom Wasser weggerissen worden war, steht wieder. Die Stadtverwaltung ist stolz darauf, die Reparaturarbeiten selbst vergeben und bezahlt zu haben. Es ist das Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, notwendige Investitionen direkt über den sambischen Haushalt, die Kommunen oder staatliche Unternehmen abwickeln zu lassen. Nur so werden die Behörden in die Lage versetzt, eigenständig Entwicklung voranzutreiben. mehr


Projekte und Programme:

Sambia - Städte vor dem Kollaps bewahren

Der gemauerte Kiosk am Rand der sambischen Bergbaustadt Kitwe ist ein beliebter Treffpunkt - zum Plaudern, zum Spielen und natürlich zum Einkaufen. Es gibt Lebensmittel, Zigaretten, Nähzeug, Kondome. Vor allem gibt es sauberes Wasser aus einer Leitung, die das städtische Versorgungsunternehmen gelegt hat. Eine Frau füllt für umgerechnet drei Cent ihren 20-Liter-Kanister. Früher, als sie sich noch am Tankwagen eines privaten Verkäufers versorgte, musste sie in der Trockenzeit das Fünffache bezahlen. Oder anderthalb Stunden zum nächsten öffentlichen Brunnen laufen. Der Bau von Wasserkiosken ist eines der zentralen Anliegen des Devolution Trust Fund (DTF), eines Fonds, der von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) unterstützt wird. mehr


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