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Dieser Slogan reflektiert das ambitionierte Ziel Madagaskars den Naturschutz weiter voran zu treiben: insgesamt sechs Millionen Hektar sollen bis 2012 geschützt werden. Die Details wurden im so genannten "Madagascar Action Plan" (MAP), dem Regierungsprogramm der Regierung Ravalomanana festgelegt. Das entspricht zehn Prozent der Landesfläche und bedeutet mehr als eine Verdoppelung der aktuell bestehenden Schutzzonen. mehr
Reiseveranstalter überschlagen sich mit Superlativen, wenn sie in Prospekten Madagaskars natürliche Schönheit beschreiben: grandios, atemberaubend, märchenhaft. Wer vor dem Andringitra-Massiv steht oder durch den Lemurenwald im Isalo Canyon streift, wird die Begeisterung nicht übertrieben finden. Manche Tiere wie Feuchtnasenaffen und bestimmte Chamäleon-Arten gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Doch der anhaltende Raubbau an der Natur zerstört das Natur-Juwel weiter und weiter. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) fördert den Umweltschutz und bekämpft damit zugleich die Armut: Nur eine intakte Natur zieht Touristen an, die Geld und berufliche Chancen bringen. mehr
Die Nationalstraße Nr. 4 durchschneidet den Ankarafantsika-Nationalpark im Herzen Madagaskars. Doch Touristen sollten sich davon nicht täuschen lassen: Der 130.000 ha große Tropengürtel, in dem seltene Vogelarten, Lemuren und Krokodile zu Hause sind, genießt den höchsten Schutzstatus, den die Naturschutzbehörde Madagascar National Parks (MNP) zu vergeben hat. Jagen ist verboten, Holz fällen sowieso. Ankarafantsika steht für die Gratwanderung zwischen dem Erhalt der natürlichen Ressourcen und der wirtschaftlichen Entwicklung Madagaskars, welches auf den Tourismus als drittwichtigste Devisenquelle nicht verzichten kann. Langfristig profitiert die Anrainerbevölkerung vom Schutz der sensiblen Ökosysteme. So ist der Ankarafantsika-Nationalpark ein wichtiger Wasserspeicher für den Reisanbau. Deutschland gehört zu den Hauptpartnern von MNP. mehr
KfW Office Madagascar
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