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Kongo, D.R.

Landkartenausschnitt Kongo, D.R.


Landesinformation:

Verschenkter Reichtum

Nach dem täglichen Gewitter stehen die Goldwäscher bis zu den Knöcheln im Wasser. Die Mine in der Provinz Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) bringt der örtlichen Miliz satte Profite. Für die meist jugendlichen Arbeiter ist sie alles andere als eine Goldgrube. Hunger, Krankheiten und Gewalt treffen die Bevölkerung in diesem Teil Zentralafrikas besonders hart. Der Rohstoffreichtum weckt Begehrlichkeiten bei Milizführern, korrupten Politikern sowie bei den Nachbarstaaten. Diktatur und Bürgerkrieg haben die Gesellschaft zerrüttet. Die ersten freien Wahlen seit 40 Jahren markierten 2006 den Neuanfang - ein Aufbau aus Ruinen. mehr


Förderschwerpunkte:

Kongo, D.R. - zuerst kommt der Frieden

Der Östliche Flachlandgorilla ist der prominenteste Bewohner des Kahuzi-Biega-Nationalparks im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) - dank der Studien der Zoologin Diane Fossey. 200 Tiere streifen durch den Dschungel. Vor dem Kongokrieg waren es 8.000. Seit die Wildhüter wieder patrouillieren, erholt sich der Bestand. Doch Abholzung und unkontrollierte Besiedlung haben den Lebensraum der Gorillas auf Dauer eingeengt. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) trägt dazu bei, die Kriegsspuren zu beseitigen. Frieden ist der Schlüssel zum Gelingen sämtlicher EZ-Projekte, sei es die Betreuung ehemaliger Kindersoldaten, die Wasserversorgung oder der Aufbau von Mikrofinanzinstitutionen. mehr


Projekte und Programme:

Kongo, D.R. - an den Frauen hängt die Zukunft

Bis zu einem Meter tiefe Löcher und Schlamm machen die Straße zwischen Walikale und Lubutu unpassierbar. Das Abgeschnittensein von Transportwegen lässt die Bauern in der Region Maniema / Nord-Kivu verzweifeln. Eigentlich ist dies die Kornkammer der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo), aber die Fahrzeuge kommen nicht durch, um die Ernte abzutransportieren oder dringend benötigte Baumaterialien und Nahrungsmittel in die Region zu bringen. In Richtung Lubutu dagegen ist die Straße gut ausgebaut, die Böschung frisch befestigt. Es hat sich ein reger Verkehr entwickelt und der Handel nimmt zu. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) hat die Instandsetzung der Straße finanziert. Sie verfolgt damit aber nicht nur wirtschaftliche Ziele. Sie will vor allem ehemaligen Soldaten und Vertriebenen die Chance geben, sich mit einer Anstellung beim Bau der Strasse nach über 30 Jahren Krieg einen Platz in der Gesellschaft zurückzuerobern. mehr


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