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Kenia

Landkartenausschnitt Kenia

Landesinformation:

Große Koalition als Krisenmanagement

Kenia hatte gewählt: Mindestens 1.500 Tote, eine halbe Million Flüchtlinge und der Einbruch des Tourismus waren die schockierende Bilanz der Wahlen Ende 2007. Dabei galt Kenia 40 Jahre lang als eines der stabilsten Länder Afrikas. Ende Februar 2008 einigten sich nach zweimonatigem Unruhen Präsident Kibaki und Oppositionsführer Odinga, die Macht zu teilen. Die Hoffnung ist groß, dass die Große Koalition grundlegende Reformen voranbringt um das Land dauerhaft zu befrieden. Denn Zeit zu verlieren hat Kenia nicht. Zwar besitzt es die größte und leistungsfähigste Wirtschaft Ostafrikas - Armut und soziale Ungleichheit sind aber immer noch weit verbreitet. mehr


Förderschwerpunkte:

Kenia - Korruptionsbekämpfung ist der Schlüssel

Weltweit schlug sein Rücktritt Wellen, auch wenn die Demission eines Staatssekretärs im Justizministerium von Kenia üblicherweise keine Schlagzeilen außerhalb des Landes macht. Doch im Fall von John Githongo Anfang 2005 war das anders: Githongo war Korruptionsbeauftragter des neuen Präsidenten Mwai Kibaki, der seinen großen Wahlsieg 2002 auch mit dem Versprechen errungen hatte, massiv gegen die grassierende Korruption im Land vorzugehen. Als Githongo das Handtuch warf und massive Korruptionsvorwürfe erhob, hatte das Folgen: Weltbank, EU, Internationaler Währungsfonds (IWF) und andere Geber legten ihre Fördermittel für Kenia auf Eis. mehr


Projekte und Programme:

Kenia - Gesundheit auf Gutschein

Die 18-jährige Faith Kanini ist eine der ersten Frauen aus den Slums von Nairobi, die ihr Kind in einer Gesundheitsstation auf "Gesundheitsgutschein" bekommen hat. "Ich kann meine Freude gar nicht in Worte fassen", sagt die junge Mutter dem Reporter der Tageszeitung Horizons. "Die Voucher Babies kommen" heißt die Titelgeschichte. Normalerweise hätte Faith Kanini ihren 2.700 Gramm schweren Sohn in einer schmutzigen Wellblechhütte zur Welt gebracht. Vielleicht wäre sie dabei gestorben, vielleicht ihr Junge. Denn die Mütter- und Säuglingssterblichkeit in Kenia ist extrem hoch. Die Geburt in einer Gesundheitseinrichtung, die bis zu 250 Euro kostet, hätte sich Kanini auf keinen Fall leisten können. 250 Euro sind der Jahresverdienst der Armen in Kenia. Erst seit es die von der KfW Entwicklungsbank stark subventionierten Gesundheitsgutscheine, die Voucher , gibt, können sich auch Arme in Gesundheitseinrichtungen behandeln lassen. Kanini hat 200 Kenia-Schilling für die Geburt bezahlt. Zwei Euro - vier Vorsorgeuntersuchungen eingeschlossen. mehr


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