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Côte d´Ivoire

Landkartenausschnitt Côte d'Ivoire

Landesinformation:

Neuanfang nach der Krise

Die Skyline von Abidjan, die in den achtziger und neunziger Jahren in der Vier-Millionen-Metropole emporwuchs, ist in weiten Teilen nur noch Fassade. Dahinter haben sich seit 1999, als der der erste, noch unblutige Putsch die lange Phase gesellschaftlicher Stabilität und wirtschaftlichen Aufstiegs beendete, heftige politische und ethnische Konflikte entladen. Die ehemalige französische Kolonie ist geteilt, seit eine Revolte im September 2002 einen Bürgerkrieg ausgelöst hatte. Tausende von Menschen starben in dem Krieg, über eine Million verließen ihre Heimatorte oder wurden vertrieben. Die Rebellen kontrollieren seitdem den Norden des Landes. Die Regierung unter Präsident Laurent Gbagbo den Süden. Vermittlungsversuche der Vereinten Nationen, Frankreichs und Südafrikas scheiterten. mehr


Förderschwerpunkte:

Côte d'Ivoire - Schutz für Mensch und Tier

Der Händler, der mit seinem Bauchladen durch einen Vorort von Abidjan zieht, führt ein kleines, feines Sortiment: Zigaretten, Handy-Karten - und Kondome der Marke "Prudence". Umgerechnet vier Cent kostet das Stück, ein staatlich festgelegter Preis. Früher bezahlte man für ein einzelnes Kondom mehr als für die Dienste einer Prostituierten im Armenviertel von Abidjan. Heute werden in Côte d ' Ivoire jährlich 30 Millionen der kleinen Päckchen verkauft. Zu diesem Erfolg trägt die Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) maßgeblich bei. Neben HIV-Prävention und Familienplanung gilt das deutsche Engagement in Côte d ' Ivoire vor allem dem Ressourcenschutz: Der Taï-Nationalpark erhält finanzielle Unterstützung, um eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren. mehr


Projekte und Programme:

Côte d'Ivoire - Feinschliff am Naturjuwel

Schimpansen schwingen sich an Lianen durch dichtes Grün - nichts Ungewöhnliches im tropischen Regenwald. Doch es fällt auf, dass die Tiere besondere Fähigkeiten entwickelt haben, damit sie leichter Futter finden und sich vor Feinden schützen. So sind die Schimpansen des im Südwesten von Côte d'Ivoire gelegenen Taï Nationalparks mit Hilfe von "Werkzeugen" Meister im Knacken der zahlreichen Nüssen. Solche Beobachtungen sind Highlights für die Biomonitoring-Teams, die durch den Taï-Nationalpark streifen. Sie sammeln Daten über Tiere und Pflanzen - und über unerlaubte Eingriffe von Menschen in diesen streng geschützten Naturraum. Die KfW Entwicklungsbank unterstützt gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und in Zusammenarbeit mit Naturschutzorganisationen das Parkmanagement und finanziert einkommensschaffende und Infrastrukturprojekte für die Anrainer. Das Biomonitoring beispielsweise sichert Arbeit und Einkommen in den umliegenden Dörfern. mehr


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