KfW Entwicklungsbank

Navigation


Sprachauswahl




Burundi

Landkartenausschnitt Burundi

Landesinformation:

Soziale Gräben überwinden

Das Dorf in der Nähe von Muyinga, einer Stadt im Nordosten Burundis, wird von Laubhütten gesäumt, die Regen und Kälte wenig entgegensetzen. Vielköpfige Familien drängen sich auf fünf Quadratmetern. Viele Kinder leiden an Bronchitis oder Durchfall. Die Hüttenbewohner sind keine Fremden, früher lebten sie im Dorf wie alle anderen. Doch dazwischen liegen zehn Jahre in einem tansanischen Flüchtlingslager. Vor kurzem sind sie zurückgekehrt - und fangen bei Null an. Der 1993 ausgebrochene Bürgerkrieg, der etwa 250.000 Opfer forderte und gut 1 Million Menschen zu Flüchtlingen machte, hat tiefe Spuren hinterlassen: Häuser, Straßen und Brunnen sind zerstört, die Verwaltung funktioniert kaum. Burundi steht vor der schweren Aufgabe, Rebellen und Flüchtlinge zu reintegrieren, die strukturschwache Wirtschaft zu beleben und die Grundbedürfnisse einer wachsenden Bevölkerung zu decken. mehr


Förderschwerpunkte:

Burundi - sauberes Wasser im Mittelpunkt

Frauen und Kinder schöpfen braunes Wasser aus einem Zufluss des Ruvubu, der im Osten Burundis einen Teil der Grenze zu Tansania bildet. Trinken lässt sich das Wasser nur nach langem Abkochen, aber nicht immer ist genügend Brennholz da, und der Durst wartet nicht. An Wurmbefall, Magen-Darm-Erkrankungen und Cholera sterben vor allem Alte und Kinder. Mit deutscher Hilfe werden nun zwei nahe Quellen erschlossen, die eine Zisterne im größten Dorf der Gemeinde speisen sollen. Ein Wasser-Komitee achtet darauf, dass Schule und Krankenstation vorrangig versorgt werden, und regelt die gerechte Verteilung an die Haushalte. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und die Abwasserentsorgung ist der Schwerpunkt der Zusammenarbeit von Deutschland und Burundi. mehr


Projekte und Programme:

Burundi - Wasser ist Leben

Schmale Pfade mit steilen Auf- und Abstiegen müssen die Frauen Burundis oft zurücklegen, um ihre Familien mit Wasser versorgen zu können. Trotz seiner vielen Quellen, Flüsse und dem Tanganjikasee ist der Zugang zu sauberem Wasser im Land längst nicht ausreichend. Lange Wege beim Wasserholen sowie Krankheiten durch verschmutztes Trinkwasser belasten den Alltag der Burunder seit dem Bürgerkrieg. Bestehende Versorgungssysteme wurden gewaltsam beschädigt oder nicht ausreichend gewartet. Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist es daher, den technischen Zustand der Anlagen zu verbessern und bestehende Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen auszubauen. Die Aktivitäten der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) tragen darüber hinaus dazu bei, das Hygienebewusstsein der Bevölkerung zu stärken und ein funktionierendes Wassertarifsystem einzuführen. mehr


Funktionen

Weitere Informationen

Kontakt

E-Mail:
info@kfw-entwicklungsbank.de
Telefon: 069 74 31-42 60


nach oben


Impressum, Kontakt, Datenschutz, Funktionen

Diese Seite