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Nach über fünfzehn Jahren vorsichtiger Stabilisierung befindet sich der Libanon seit einer Serie von politischen Attentaten und dem Krieg zwischen der schiitischen Hizbollah und Israel im Sommer 2006 erneut in der Krise. Seitdem herrscht politischer Stillstand vor allem zwischen den zerstrittenen Fraktionen des Landes. Seit Antritt der neuen Regierung der Nationalen Einheit, dem alle Fraktionen des Landes angehören, hat sich die Lage beruhigt. Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die KfW Entwicklungsbank die libanesische Regierung in dieser Situation beim Wiederaufbau zerstörter Schulen und bei der Rehabilitierung der Wasserversorgung. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern und einen Beitrag zur Normalisierung des privaten und des wirtschaftlichen Lebens zu leisten. mehr
Die aktuellen Vorhaben in der Finanziellen Zusammenarbeit im Libanon verfolgen als Soforthilfe nach dem Krieg von 2006 das Ziel, die Lebensbedingungen der von den kriegerischen Auseinandersetzungen betroffenen Bevölkerung schnell und sichtbar zu verbessern. Im Auftrag der Bundesregierung fördert die KfW Vorhaben im Wassersektor finanziert den Wiederaufbau zerstörter Berufsschulen. mehr
Politische Instabilität und Kriegsschäden haben zu einer Vernachlässigung der Infrastruktur im Wassersektor, insbesondere in der Abwasserentsorgung, im Libanon geführt. Umwelt- und Gesundheitsfolgen sind vor allem für die ärmeren Bevölkerungsschichten zu spüren. Das bereits im Jahre 1999 vereinbarte Vorhaben "Abwasserentsorgung Al Ghadir" greift diese Defizite auf und wird die Abwasserkanalisation im Süden Beiruts ausbauen. In dem Programmgebiet leben knapp 800.000 Einwohner, vor allem aus unteren Einkommensschichten. mehr