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Die gemeinsamen Grenzen mit Israel, Palästina, Syrien, Irak und Saudi-Arabien machen das haschemitische Königreich Jordanien zu einem Land mit unruhigen Nachbarn in brisanter geographischer Lage. Nach schwierigen Jahren hat sich das Land unter König Abdullah II. wirtschaftlich behauptet und gilt mittlerweile als verlässlicher Friedensakteur im krisengebeutelten Nahen Osten. Eine der größten Herausforderungen für Jordanien ist der Erhalt der völlig übernutzten Wasservorkommen. mehr
Das verfügbare Wasser liegt in Jordanien bei ca. 120 Kubikmetern pro Person und Jahr und damit weit unter der definierten Wasserarmutsgrenze von 500 Kubikmetern pro Person und Jahr. Jordanien zählt damit zu den zehn wasserärmsten Ländern dieser Erde. Das hohe Bevölkerungswachstum (circa 2,7 Prozent pro Jahr), die ca. 750.000 irakischen Flüchtlinge, die rasche Verstädterung und das bisher hohe Wirtschaftswachstum verstärken das Problem der knappen Wasserressourcen. Die KfW Entwicklungsbank verfolgt daher in Jordanien den ganzheitlichen Ansatz des Integrierten Wasserressourcen Managements (IWRM), um eine nachhaltige und effizientere Nutzung zu unterstützen. mehr
Der Schutz knapper Ressourcen hat viele Aspekte und muss auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Im Wassersektor steht Jordanien vor großen Herausforderungen, um die drohende Wasserkrise abzuwenden. Dabei baut das Land auch auf die Unterstützung der internationalen Partner. Die KfW Entwicklungsbank fördert daher im Rahmen der FZ mit Jordanien Investitionen, um Wasserverluste zu reduzieren und die Wiederverwertung von Abwasser ermöglichen.
Director: Bettina Tewinkel
Team: Aruri Sawsan, Senior Programme Officer
Abed Al Hadi, Administration Assistant
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