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Nicaragua ist mit einem BIP pro-Kopf von 1.085 US-Dollar pro Jahr das zweitärmste Land Lateinamerikas. 80 Prozent der Bevölkerung lebt in Armut. Damit der Staat dies ändern kann, bedarf es umfassender Reformen. Dabei unterstützt ihn die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Vor allem auf der Ebene der Gemeinden gibt es viele hoffnungsvolle Ansätze. mehr
Wasser ist in Nicaragua ausreichend vorhanden - es kommt nur nicht bei den Menschen an. Deshalb bildet der Ausbau der Trink- und Abwasserinfrastruktur vor allem zugunsten der Armen einen Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Ein weiteres Ziel ist die Förderung von Rechtsstaat und Demokratie. Denn Armutsminderung und Bürgerbeteiligung müssen Hand in Hand gehen. mehr
Armut kann nicht allein über den besseren Zugang zu Bildung, Gesundheit und sauberes Trinkwasser dauerhaft gemindert werden. Wichtig ist auch, dass die Benachteiligten ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Dies können sie am besten in ihrer Gemeinde vor Ort. Deshalb fördert die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Nicaragua den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur über die Kommunen. Denn Nicaragua hat ein lebendiges Gemeinwesen, das es zu stärken gilt. mehr
KfW Office Nicaragua
Managua - Nicaragua
Tel.: ++505 2255 05 35/36
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