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Es ist ein Land mit großem Potenzial - und einem Schatz an natürlichen Ressourcen. Ecuador gehört zu den zehn Ländern der Welt mit der höchsten Artenvielfalt - Fauna und Flora sind wegen der variationsreichen Topographie des südamerikanischen Landes atemberaubend. Gleichzeitig lebt auch die Wirtschaft von der Natur - maßgeblich bestimmt durch Rohstoff- und Agrarexporte. Ähnlich vielfältig wie Landschaft und Natur sind auch die Probleme, mit denen Ecuador zu kämpfen hat: Sie reichen von der strukturellen Armut der meist indigenen Bevölkerung bis zur massiven Zerstörung der Umwelt durch aggressive Ressourcennutzung. mehr
In Ecuador gehen durch die Schädigung natürlicher Ressourcen Entwicklungschancen verloren. Für die KfW Entwicklungsbank steht der Umwelt- und Ressourcenschutz daher seit langen Jahren im Mittelpunkt ihres Engagements. Zum Beispiel in den Naturparks und in den sie umgebenden Gebieten bei der Verbesserung des Wassermanagements. mehr
Über die Ertragsfähigkeit ihrer Böden müssen sich die Bauern in der ecuadorianischen Andenprovinz Tungurahua - benannt nach dem gleichnamigen Vulkan - keine Sorgen machen. Die Region eignet sich gut für den intensiven Anbau von Erdbeeren und Brombeeren, Mais, Kartoffeln oder Bohnen. Doch was fehlt, ist Wasser: Die Niederschläge sind relativ gering und zudem ungünstig über das Jahr verteilt. Und: Es ist absehbar, dass die Wasserressourcen mit dem Klimawandel weiter schrumpfen werden. So geht der Gletscher auf dem Chimborazo, der den Schnee des Winters in den trockenen Sommermonaten als Schmelzwasser abgibt, bereits immer weiter zurück. Die Region verliert damit zusätzlich einen wichtigen Wasserspeicher. Die ecuadorianischen Behörden kümmern sich darum, die Konsequenzen für die meist arme Bevölkerung abzumildern. Unterstützt werden sie dabei durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit. mehr
KfW Office Perú
(Mitzuständigkeit für Ecuador)
Lima 27 - Perú
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