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Bolivien ist reich an Rohstoffen. Besonders der Energieträger Erdgas trägt inzwischen zu steigenden Einnahmen des südamerikanischen Landes bei. Trotzdem gehört das Land zu den ärmsten Ländern der Region. Strukturelle Probleme haben bisher eine stärkere wirtschaftliche Entwicklung verhindert. Besonders die Hochlandregionen leiden immer noch unter einer schlecht ausgebauten Infrastruktur und mangelndem Entwicklungspotenzial. mehr
Die Regierung Boliviens hat einen Plan, wie sie die Armut im Land bekämpfen will. Würdig, demokratisch, produktiv und souverän soll die weitere Entwicklung Boliviens gestaltet werden. Und sie soll vor allem auch der indigenen Bevölkerung zugute kommen. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) in Bolivien unterstützt sie dabei vor allem in drei Bereichen: Staatsmodernisierung, Wasser und nachhaltige Landwirtschaft. Immer mehr Bedeutung gewinnt dabei die Harmonisierung der EZ mit anderen internationalen Gebern wie der Interamerikanischen Entwicklungsbank und der Weltbank, wie sie die Paris-Erklärung fordert. Auch für die deutsche "Entwicklungszusammenarbeit aus einem Guss" ist die Vernetzung in dem Andenland ein gutes Beispiel. mehr
In vielen ländlichen Regionen Boliviens ist die Landwirtschaft die einzige Einkommensquelle der Bevölkerung - und der einzige Sektor mit Entwicklungspotenzial. Doch Wasserknappheit verhindert oft eine nachhaltige Bewirtschaftung. Die KfW Entwicklungsbank unterstützt deshalb mit dem Bewässerungsprogramm SIRIC die ländliche Bevölkerung in den vier Departamentos Chuquisaca, Cochabamba, Santa Cruz und Tarija. Die Bewässerungsprojekte erhöhen die Produktivität der landwirtschaftlichen Betriebe, steigern das Familieneinkommen der armen Landbevölkerung und schaffen neue Arbeitsplätze. mehr
KfW Office Bolivia
La Paz - Bolivia
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