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Der Übergang zur Marktwirtschaft kam bis Ende der 90er Jahre nur
schleppend voran, unter anderem weil sich die jeweiligen
Regierungen aus Furcht vor den sozialen Auswirkungen scheuten, die
erforderlichen Reformen energisch anzupacken. Die Folge war, dass
Rumänien auf den Beitritt zur Europäischen Union schlechter
vorbereitet war als die anderen der EU in den letzten Jahren
beigetretenen Staaten Ost-, Mittel- und Südosteuropas. mehr
Die Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) mit Rumänien besteht seit 1998. Seitdem wurden 101 Millionen Euro in Rumänien zugesagt. Die FZ wird von der KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und in Kooperation mit den rumänischen Partnern für die Finanzierung von Projekten eingesetzt. Der größte Teil davon wurde in Form von zinsgünstigen Krediten mit langen Laufzeiten, teilweise auch als nicht rückzahlbarer Zuschuss zugesagt. mehr
Schwerpunkt des FZ-Engagements in Rumänien ist es, Kleinst-, kleine und mittelgroße Unternehmen (KKMU) zu fördern. So sollen insbesondere langfristige Finanzierungsmöglichkeiten für KKMU geschaffen werden. Ziel ist der unkomplizierte und verlässliche Zugang zu Krediten. mehr
Die Wasserinfrastruktur Rumäniens ist stark veraltet und ihr Zustand sehr schlecht, da sie nur unzureichend gewartet wurde und Ersatzinvestitionen während der wirtschaftlich schwierigen Übergangsphase ausgeblieben sind. Die Wasserverluste überschreiten vielerorts 50 Prozent der gesamten transportierten Wassermenge. mehr