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Vietnam

Landkartenausschnitt Vietnam


Landesinformation:

Glänzende Aussichten

Die unterirdischen Gänge der Guerillatruppe des Vietcong sind heute eine Touristenattraktion. Sie stehen als Sinnbild für das, was die Vietnamesen in ihrer Geschichte ausgezeichnet hat: Leidensfähigkeit, Zähigkeit, Widerstandsgeist gegen Ursupatoren und ein nahezu beispielloser Drang zum Erfolg. Aus kriegsversehrten Hungerleidern wurden Bauern, die heute zu den größten Reis- und Kaffeeexporteuren der Welt zählen. Auch Möbel-, Schuh- und Bekleidungsindustrie schaffen Wohlstand, der von der jungen Elite in Ho-Chi-Minh-Stadts Boutiquen oder Hanois Highland-Kaffeebars umgesetzt wird. Die Armutsflüchtlinge der Vergangenheit, die Boat-People, kehren zu Tausenden zurück. Und investieren. mehr


Förderschwerpunkte:

Vietnam – Umwelt schützen, Wachstum gestalten

Seit Wiederaufnahme der Zusammenarbeit 1991 hat die KfW in Vietnam im Auftrag des BMZ Projekte mit einem Volumen von mehr als 480 Millionen Euro finanziert. Vietnam ist heute ein wichtiges Partnerland. In den bilateralen Beziehungen gab es seit 2001 zahlreiche Höhepunkte, darunter der erste Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten in Hanoi im Mai 2007. Die KfW fördert den Ausbau des Gesundheitssystems, den Umweltschutz, insbesondere den Forstsektor und Naturschutz, die umweltgerechte Stadt- sowie die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Außerdem flossen beträchtliche Mittel in den Transportbereich. mehr


Projekte und Programme:

Vietnam – Abwässer klären, Abfall entsorgen

Vietnams Wirtschaft und seine Städte wachsen rasant. Die Infrastruktur kann mit dem Tempo kaum Schritt halten. Vor allem ungeklärte Abwässer stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Nur ein Viertel der Haushalte ist an die Kanalisationen angeschlossen, die teils aus der Kolonialzeit stammen. Kläranlagen sind nicht vorhanden oder zu klein. Auch die Müllentsorgung ist mangelhaft. Die vietnamesische Regierung strebt an, dass bis zum Jahr 2010 in mindestens 60 Prozent der Städte eine funktionierende Kanalisation und Klärwerke zur Verfügung stehen. Damit die Ziele erreicht werden können, sind große Investitionen erforderlich. mehr

Vietnam - Forst- und Naturschutzvorhaben

Noch 1950 war Vietnam ein waldreiches Land. Doch bis vor zehn Jahren waren viele Provinzen nur noch zu 20 Prozent bewaldet, heute sind es im Landesdurchschnitt wieder 40 Prozent. Krieg und Raubbau haben Spuren in der Natur hinterlassen. Von Hängen, die nicht mehr ausreichend mit Vegetation bedeckt sind, schwemmen die tropischen Regen den fruchtbaren Boden ab. Überflutung, Armut, Holzmangel, Erosion und der Verlust von Biodiversität sind Folgen des Raubbaus. Der Staat will der Zerstörung Einhalt gebieten und hat ein Förderprogramm für die Aufforstung erosionsgefährdeter Gebiete entworfen und setzt es mit Hilfe der KfW um. Natur- und Klimaschutz gehen Hand in Hand mit wirksamer Armutsbekämpfung. Interessierten Kleinbauern wird Forstland überlassen. Die Bauern pflanzen im Gegenzug Bäume und erhalten dafür Sparguthaben. mehr


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