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In die Schlagzeilen gerät Pakistan immer wieder durch die Ereignisse im Nachbarland Afghanistan, durch terroristische Anschläge sowie durch militärische Spannungen mit dem Nachbarland Indien wegen der Provinz Kaschmir. In letzter Zeit konnten zudem vermehrt innenpolitische Spannungen beobachtet werden. Den traurigen Höhepunkt bildete der 27. Dezember 2007, als die Oppositionsführerin Benazir Bhutto Opfer eines Attentates wurde. Die wirtschaftliche Lage Pakistans hat sich in letzter Zeit deutlich verschlechtert. Hintergrund des Wachstumsrückgangs sind vor allem die gestiegene Inflation, die die Konsumnachfrage und die Investitionsneigung beeinträchtigt, sowie die Absatzprobleme der wichtigen Textilindustrie. Pakistan hat trotz der politischen Instabilität und der wirtschaftlichen Schwierigkeiten ein spürbares Entwicklungspotenzial. Die KfW Entwicklungsbank hilft dabei, es auszuschöpfen. mehr
Grundbildung, Gesundheit und Erneuerbare Energien/Energieeffizienz bilden bisher die Schwerpunkte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Pakistan. Darüber hinaus ist der Bereich Demokratieförderung ein temporäres viertes Schwerpunktthema. Um in dem geographisch und von der Zahl der Einwohner her recht großen Pakistan signifikante Beiträge leisten zu können, konzentriert sich die deutsche EZ in allen drei Schwerpunkten regional auf die Nordwestgrenzprovinz (NWFP), auf die von der Regierung direkt verwalteten "Northern Areas" und auf den nördlichsten Teil der Provinz Punjab. Im Allgemeinen ist festzustellen, dass die deutsche Entwicklungszusammenarbeit trotz des begrenzten Mittelvolumens eine hohe Anerkennung in Pakistan wie bei den übrigen Gebern genießt. mehr
Die Gesundheitsindikatoren in Pakistan haben sich zwar in den vergangenen Jahren verbessert, doch sind sie im Vergleich zu anderen Ländern mit einem ähnlichen Entwicklungsstand als schlecht zu bezeichnen. Besonders bei der Mutter- und Kindversorgung herrscht ein großer Aufholbedarf. Dieses Feld ist auch eines der Kernbereiche des deutschen Engagements in der Förderung der Grundgesundheit in Pakistan. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass bereits geringe Investitionen in den reproduktiven Gesundheitsbereich zu spürbaren Wirkungen führen können. Dieses KfW-Projekt zielt speziell auf die Verbesserung der Situation in der extrem armen Nordwestgrenzprovinz Pakistans. mehr
Das Vorhaben soll einen Beitrag zur Wiederherstellung der Gesundheitsinfrastruktur in der durch das Erdbeben vom 8. Oktober 2005 stark zerstörten Region Azad Jammu & Kashmir (AJK) leisten. Die Gesundheitsbehörden von AJK hatten die deutsche Seite um Unterstützung beim Wiederaufbau dreier Krankenhäuser in den besonders stark betroffenen Distrikten Muzaffarabad und Bagh gebeten. Dabei handelt es sich um das District Headquarter Hospital in Bagh, das Tehsil Headquarter Hospital in Kahutta (District Bagh) sowie das Abbas Institute of Medical Sciences (AIMS) in der Hauptstadt Muzaffarabad, das darüber hinaus in die Lage versetzt werden soll, die Versorgungsaufgaben des bisherigen Zentralkrankenhauses der Stadt, das zerstört wurde, mindestens teilweise zu übernehmen. mehr
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