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Die Mongolei ist mehr als vier Mal so groß wie Deutschland, doch leben dort nur 2,6 Millionen Menschen. Etwa ein Drittel der Bewohner sind Nomaden, die Rinder, Kamele, Schafe und Ziegen züchten. Von großer Bedeutung ist aufgrund des Rohstoffreichtums der Bergbau, der 70 Prozent des industriellen Sektors ausmacht und viele Jahre hohe Wachstumsraten erzeugte. Doch trotz des Reichtums an natürlichen Ressourcen wie Gold, Kupfer oder Uran leben noch immer viele Mongolen in Armut. Die Umwelt ist durch Bergbau, Überweidung und Wüstenbildung bedroht, die Stadtentwicklung nicht nachhaltig. Korruption breitet sich aus. Der Verfall der Rohstoffpreise im Zuge der weltweiten Rezession hat die Mongolei in eine Wirtschaftskrise gestürzt. Dschingis Khans Erben stehen vor schwierigen Herausforderungen. mehr
Deutschland pflegt enge Beziehungen zur Mongolei und ist einer ihrer wichtigsten Partner in der Entwicklungszusammenarbeit. Deutschland leistet an führender Stelle Hilfe bei der Entwicklung der Privatwirtschaft und strebt darüber hinaus eine wichtige Rolle in der Stadtentwicklung an. Schwerpunkte sind die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und der Umwelt- und Klimaschutz. Dazu zählen die Steigerung der Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien. mehr
Die Mongolei zählt zu den energiepolitischen Problemländern der Erde. Die Tiefsttemperaturen erreichen im Winter oftmals bis zu minus 50 Grad. Die Verfügbarkeit von Wärme und Strom ist für das Überleben der Bevölkerung und für die wirtschaftliche Entwicklung von zentraler Bedeutung. In der Provinzhauptstadt Uliastai im Westen der Mongolei will die KfW die Stromversorgung sicherer machen und die Energieerzeugung nach dem Motto "Wasserkraft statt Diesel" umweltfreundlicher gestalten. mehr
Seit Anfang der neunziger Jahre orientiert sich die mongolische Wirtschaft in Richtung einer marktwirtschaftlichen Grundordnung. Nach einer Reihe von Finanz- und Wirtschaftskrisen hat sich die wirtschaftliche Entwicklung seit 2001 stabilisiert und es sind viele neue, mittelständische Unternehmen entstanden. Diesen fehlt jedoch oft der Zugang zu Kapital um wachsen zu können. Das gleiche gilt für den Wohnungsbau, an dem großer Bedarf besteht. In diese Lücken stößt die Xac-Bank, die mit KfW-Unterstützung langfristige Finanzierungen bereitstellt. mehr
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Mongolei
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