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Kambodscha, einst Mittelpunkt der ganzen Region, ist heute eines der ärmsten Länder der Welt und von internationaler Hilfe abhängig. Rund 50 Prozent des Staatshaushalts werden vom Ausland finanziert. Es ist ein agrarisch geprägtes Land, in dem 70 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt sind und ein hoher Prozentsatz von Armut betroffen ist. Das Erbe traumatischer Bürgerkriegsjahrzehnte und des Terrors der Roten Khmer haben die Menschen noch nicht überwunden. Und dennoch herrscht heute spürbar Aufbruchstimmung, das belegt nicht zuletzt der wirtschaftliche Aufschwung der jüngsten Jahre. mehr
Kambodscha ist Schwerpunktland deutscher Entwicklungszusammenarbeit, die Kooperation konzentriert sich auf die ländliche Entwicklung und die Förderung des Gesundheitssektors. mehr
Wer den Menschen helfen will, muss vor allem auf den Aufbau der Infrastruktur auf dem Land abzielen. In den Provinzen Kampong Cham, Kampong Thom, Kampong Chhnang und Kampong Speu hat sich die Finanzielle Zusammenarbeit seit Mitte der neunziger Jahre auf die Verkehrsanbindung vieler, damals besonders armer Dörfer konzentriert. Mit beachtlichem Erfolg. Wie die Ergebnisse einer Studie der sozialen Auswirkungen des Programms zeigen, trugen die Vorhaben massiv dazu bei, die Armut in den Zielgebieten zu verringern. mehr
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