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Indien

Landkartenausschnitt Indien

Landesinformation:

Reich, und doch das Land mit den meisten Armen der Welt

"Indien testet Mittelstreckenrakete", "Tata übernimmt Jaguar und Land Rover", "Indien will zum Mond fliegen": Schlagzeilen des modernen Indien. Doch das ist nur die eine, die glänzende Seite der mit 1,2 Milliarden Menschen größten Demokratie der Welt. Auf der anderen Seite stehen 456 Millionen Inder, die unter der Armutsgrenze (1,25 US$/Tag) leben – sie machen ein Drittel der Armen weltweit aus, so viele wie in keinem anderen Land der Erde. Indien ist wirtschaftliche Supermacht und Entwicklungsland in einem. mehr


Förderschwerpunkte:

Indien - braucht vor allem umweltfreundliche Energie

Die Luft in Megacitys wie Neu Delhi und Mumbai ist zum Schneiden. In Neu Delhi mit seinen rund 15 Millionen Einwohnern wird es im Winter gar nicht mehr richtig hell, so dick ist die Smog-Schicht. Folge eines Wirtschaftswachstums von zuletzt mehr als neun Prozent. Die boomende Wirtschaft lässt nicht nur den Verkehr in den Millionenstädten anschwellen. Größer noch ist der Hunger nach Energie. Und die wird noch vorwiegend in unwirtschaftlichen Kohlekraftwerken produziert. Doch Indien braucht nicht nur Unterstützung und Know-how bei der Modernisierung seiner alten Kraftwerke. Vor allem beim Neubau von Kraftwerken will Deutschland helfen, effizienter Strom zu produzieren. Ressourcenschutz und Umweltschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind deshalb neben der Wirtschaftsentwicklung die Schwerpunkte der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indien. mehr


Projekte und Programme:

Indien - Kommunen kommen nur schwer an Geld

Man sieht sie überall in den Straßen von Chennai, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu: alte Tankwagen, die die Sechs-Millionen-Stadt mit Wasser versorgen. Dabei ist eigentlich jeder in Chennai an die Leitungen des kommunalen Versorgers "Metro Water" angeschlossen. Doch bei der Hälfte der Anschlüsse tropft es allenfalls: Liegt daran, dass Grund- und Wohnungsbesitzer lediglich eine geringe Wassersteuer zahlen, egal, wie viel sie verbrauchen. Wasserzähler gibt es kaum. Die Folge: Die Einnahmen decken nicht einmal die Betriebskosten. "Metro Water" kann nicht ausreichend investieren, weder ins Netz, noch in Wasserressourcen. Die Situation in Chennai ist beispielhaft: Den Kommunen in Tamil Nadu fehlen die Mittel, um Infrastruktur zu entwickeln und instand zu halten. Ansatzpunkt für ein Kreditprogramm der KfW Entwicklungsbank. mehr


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Tipp

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, werden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Auswärtigen Amts fündig.

 

 

Gerne können Sie unsere Seite des Außenbüros in Delhi besuchen.


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