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Guinea

Verbesserung des Lebensstandards im Fokus

Guinea ist ein Zentralstaat mit einer verfassungsgemäß starken Stellung des Präsidenten. Von 2008 bis 2010 herrschte eine Militärjunta. In den Jahren 2010 und 2015 gab es die ersten demokratischen Präsidentschaftswahlen, aus denen jeweils Alpha Condé als Sieger hervorging. Ethnische Auseinandersetzungen, sowie die Unzufriedenheit in der Bevölkerung über die nur geringe Verbesserung des Lebensstandards stellen ein erhebliches Risiko für die innenpolitische Stabilität dar.

Knapp 70 % der Bevölkerung leben von weniger als 3 US-Dollar pro Tag, womit Guinea zu den ärmsten Ländern der Welt zählt. Auch die niedrige Lebenserwartung von nur 59 Jahren spiegelt diese Armut wider. Der durchschnittliche Schulbesuch der Erwachsenen betrug 2011 lediglich 1,6 Jahre. Guinea war mit über 2.500 Todesfällen eines der am stärksten von der Ebola-Epidemie betroffenen Länder.

Als LDC (Least Developed Country) erhält Guinea seit 1979 nicht-rückzahlbare Zuschüsse. Seit 2000 wurden mit Guinea keine Regierungsverhandlungen mehr geführt, sondern im Zwei-Jahres-Rhythmus einseitige Zusagen für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit gemacht. Nach Durchführung der Parlamentswahlen im Jahr 2013 wurde die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mit Guinea analog zur EU wieder in vollem Umfang aufgenommen.

Karte von Guinea

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