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Guinea

Verbesserung des Lebensstandards im Fokus

Guinea ist ein Land mit einer vergleichsweise jungen Demokratie und einer verfassungsgemäß starken Stellung des Präsidenten. In den beiden ersten demokratischen Wahlen 2010 und 2015 ging Alpha Condé als Sieger hervor. Ethnische Auseinandersetzungen sowie die Unzufriedenheit in der Bevölkerung über die nur geringe Verbesserung des Lebensstandards stellen ein erhebliches Risiko für die innenpolitische Stabilität dar. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind hoch.

Guinea hat sich von den wirtschaftlichen Folgen der Ebola Epidemie seit 2016 zunehmend erholt, das jährliche Wachstum der Wirtschaft beträgt inzwischen wieder fast 7 %. Aber noch immer leben etwa 55 % der Bevölkerung unterhalb der nationalen Armutsgrenze, womit Guinea zu den ärmsten Ländern der Welt zählt. Auch die niedrige Lebenserwartung von nur 60 Jahren spiegelt diese Armut wider. Der durchschnittliche Schulbesuch der Erwachsenen betrug 2016 lediglich 2,6 Jahre. Die Aktivitäten der KfW setzen in Guinea v.a. an der Verbesserung des Zugangs zu Grundbildung und Basisgesundheit an.

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