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Ghana

Ein Vorbild für Demokratie in Westafrika

Karte von Ghana

Ghana gilt als demokratisches Vorzeigeland in Afrika. Seit 1992 führten die demokratischen Wahlen zu mehreren Regierungswechseln, die friedlich verlaufen sind. Sie belegen, wie tiefverwurzelt das demokratische Grundverständnis der ghanaischen Gesellschaft ist. Ghana ist ein politischer und wirtschaftlicher Schrittmacher in der Region. Während die Wirtschaftsleistung pro Kopf seit Jahren steigt, ist der Anteil der Menschen unterhalb der nationalen Armutsgrenze seit den neunziger Jahren von ehemals über 50 % auf etwa 20 % zurückgegangen. Dabei ist Ghana wirtschaftlich stark vom Export von Rohstoffen abhängig. Entsprechend anfällig ist es für Schwankungen auf dem Weltmarkt. Die amtierende Regierung strebt folglich eine höhere Wertschöpfung im Inland an, getragen vom Privatsektor. Genau hier setzt die 2017 zwischen den Regierungen von Ghana und Deutschland vereinbarte Reform- und Investitionspartnerschaft (Marshallplan) an. Sie ist Teil des Compact with Africa (CWA), in dessen Kontext das Bundesministerium für Finanzen die Zusammenarbeit mit 12 reformorientierten Partnerländern intensiviert hat. Es geht dabei um die Verbesserung von Rahmenbedingungen für privatwirtschaftliches Engagement als Voraussetzung für mehr Beschäftigung und höhere Einkommen für die breite Bevölkerung. Das induzierte Wachstum wird zum Anstieg der Steuereinnahmen führen und damit die fiskalische Konsolidierung Ghanas befördern. Mit der Reformpartnerschaft würdigt Deutschland die ausgeprägte Reformbereitschaft der ghanaischen Regierung.

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Accra
Ghana

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