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Syrien

Die syrische Tragödie

Seit sechs Jahren herrscht in Syrien ein blutiger Bürgerkrieg. Schon im Mai 2011 beschloss das BMZ, die staatliche Entwicklungszusammenarbeit mit Syrien auf unbestimmte Zeit auszusetzen.

Das UN-Flüchtlingswerk spricht aktuell von etwa 4,6 Millionen Syrern im Exil. Die meisten von ihnen haben in den Nachbarländern Zuflucht gefunden: 1,2 Millionen syrische Flüchtlinge leben zurzeit im Libanon, etwa 1,9 Millionen sind in die Türkei geflüchtet, mehr als 630.000 nach Jordanien und etwa 250.000 in den Irak. Zudem sind Schätzungen zufolge weit mehr als 7,6 Millionen Syrer Vertriebene im eigenen Land. Viele leben unter unwürdigen Bedingungen, verletzt und traumatisiert, untergebracht in notdürftigen Lagern. Verschärft hat sich die Situation durch das rücksichtslose Vorgehen der Terrororganisation IS und das militärische Eingreifen der internationalen Anti-IS-Allianz.

Die deutsche Hilfe, in die die KfW eingebunden ist, erfolgt auf unterschiedliche Weise: Im Auftrag des Auswärtigen Amtes (AA) und der Vereinigten Arabischen Emirate hat die KfW einen Wiederaufbaufonds eingerichtet: den Syria Recovery Trust Fund (SRTF). Ziel ist es, die Versorgung der Menschen in von der moderaten syrischen Opposition (Nationale Syrische Koalition) verwalteten Gebieten innerhalb Syriens mit Energie, Wasser und Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern. Auch in den Nachbarländern unterstützt die KfW: In jordanischen Gemeinden, in denen Flüchtlinge leben, wird die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ausgebaut und repariert. Über Nothilfen (mit UN-Organisationen wie Welternährungsprogramm und UNICEF) werden Flüchtlinge in Libanon und Jordanien mit sauberem Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten und medizinischer Behandlung und Betreuung für Kinder versorgt.

Informationen zum Syria Recovery Trust Fund (SRTF)  (PDF, 188 KB, nicht barrierefrei)

Karte von Syrien

Weiterführende Informationen

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