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Moldau

Moldau: Der Weingarten des Ostens

Dank seiner großen Weinanbauflächen war Moldau eine der reichsten Sowjetrepubliken. Auch heute ist das der wichtigste Wirtschaftszweig des seit 1991 unabhängigen Landes. Jedoch ist Moldau mit einem Pro-Kopf-Einkommen von knapp 165 EUR monatlich das ärmste Land Europas. Viele der 3,4 Millionen Moldawier müssen sogar mit weniger auskommen: Laut Weltbank leben mehr als 22 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Auf der Suche nach Arbeit zog ein Drittel der arbeitsfähigen Bevölkerung ins Ausland und trägt mit seinen Überweisungen zum Wachstum bei. Investitionen aus dem Ausland bleiben aus, nicht zuletzt wegen des ungeklärten Status von Transnistrien. So spaltete sich dieses Gebiet östlich des Dnjestr mit seinen 600.000 Einwohnern 1992 ab und wird seitdem von Russland kontrolliert. Die Republik Moldau hat im Juni 2014 ein Freihandelsabkommen mit der EU (DFCTA) ratifiziert, welches die zukünftige Entwicklung des Landes unterstützt und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der EU betont. Das Ziel der Finanziellen Zusammenarbeit ist die Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums, das die Armut vermindert und Massenauswanderung stoppt. So unterstützt die KfW Entwicklungsbank kleine, kleinste und mittlere Unternehmen (KKMU) mit Gründerkrediten und hilft beim Ausbau der Infrastruktur.

Landkarte von Moldau mit der Hauptstadt Chisinau und den Nachbarländern

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