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Moldau

Europas Weingarten

Karte von Moldau

In 2014 unterzeichnete Moldau ein Assoziierungsabkommen und vertieft seitdem kontinuierlich seine Kooperation mit der EU. In den letzten Jahren hat sich die wirtschaftliche Entwicklung des Landes beschleunigt. Trotzdem ist die Republik Moldau immer noch eines der ärmsten Länder Europas. Laut Angaben der Weltbank leben rund 22 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze, dabei unterscheiden sich die Lebensbedingungen in der Hauptstadt und den übrigen Regionen sowie insbesondere dem ländlichen Raum stark. Aufgrund des Mangels an Arbeitsplätzen sucht ein Drittel der potenziell erwerbsfähigen Bevölkerung Arbeit im Ausland. Weiterhin ungeklärt, und damit eine erhebliche Belastung für die Entwicklung des Landes, ist der Status der Region Transnistrien, die sich seit 1992 unter russischer Kontrolle befindet. Defizite in Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit, mächtige oligarchische Strukturen und ein hohes Ausmaß an Korruption im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Sektor behindern die weitere demokratische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die schwierige Regierungsbildung nach den Parlamentswahlen im Februar 2019 haben Moldau an den Rand einer Staatskrise gebracht, letztlich aber eine neue Regierung hervorgebracht, auf der nun große Hoffnungen ruhen.

Die KfW Entwicklungsbank unterstützt Moldau im Auftrag der Bundesregierung im Bereich Good Governance.

Kontakt vor Ort

KfW Office Chisinau

Direktor KfW-Büro: Lutz Horn-Haacke
66 Bernardazzi St.
Chisinau, MD-2009
Moldau

Telefon: +373 22996030

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