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Indonesien

Die Rückkehr zu stabilem Wachstumskurs

Indonesien ist mit seinen 17.506 Inseln – nur rund 6.000 davon sind bewohnt – der größte Archipel der Welt. 272 Mio. Einwohner leben in dem Inselstaat, der damit Platz vier der bevölkerungsreichsten Länder einnimmt. Von dem derzeitigen weltwirtschaftlichen Umfeld profitiert das Land als wichtiger Rohstoffexporteur. Für die Zukunft ist Indonesien als Lieferant wichtiger Rohstoffe für die Produktion von Batterien für die Elektromobilität gut aufgestellt. Die Staatsfinanzen sind trotz der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie in einem guten Zustand. Deutschland und Indonesien unterhalten seit langem gute Beziehungen. Die Entwicklungszusammenarbeit mit dem asiatischen Land besteht seit rund 60 Jahren. Kernthemen in Indonesien sind:

  • Klima und Energie, Just Transition
  • Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung und Beschäftigung

Das Kernthema “Schutz unserer natürlichen Ressourcen“ umfasst in Indonesien den Waldschutz und Biodiversität. Beim Waldschutz werden derzeit sechs REDD-Vorhaben realisiert, darunter eines zum Schutz von Mangrovenwäldern, der „Kinderstubb“ von zahlreichen tropischen Fischarten. REDD steht für „Reduzierung von Emissionen aus Entwaldung und Degradierung“ von Wäldern. Noch verliert Indonesien jedes Jahr 2 Mio. Hektar Wald durch illegalen Holzeinschlag, Brandrodung oder Konzessionen.

Durch das Kernthema „Klima und Energie, Just Transition“ werden Erneuerbare Energien, Energieeffizienzvorhaben, sowie Vorhaben zur Stadtentwicklung gefördert. Deutschland wird in den nächsten Jahren im Rahmen der Grünen Infrastrukturinitiative unter anderem in den Ausbau des ÖPNV in Surabaya und Semarang investieren. Darüber hinaus befinden sich mehrere Geothermie-Vorhaben bereits in der Umsetzung, dasselbe trifft auf Wasserkraft- und Solarenergie-Vorhaben zu. Ebenso wurden bereits zwei Programmfinanzierungen im Energiebereich gemeinsam mit Weltbank und der ADB umgesetzt, eine weitere soll folgen. Zum Einsatz kommen marktnahe Förderkredite, aber auch mit Haushaltsmitteln der Bundesregierung zinsverbilligte Darlehen.

Die kommunale Abfallwirtschaft kann die wachsenden Bedürfnisse von Bürgern und Unternehmen selten decken. Deshalb finanziert die KfW im Auftrag der Bundesregierung ein Programm zur Abfallentsorgung in fünf Städten, ein weiteres befindet sich in Vorbereitung.

Im Bereich des Kernthemas „Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung und Beschäftigung“ befindet sich derzeit eine Programmfinanzierung als Kofinanzierung mit der ADB in Umsetzung. Mit den Mitteln werden Reformen im Berufsbildungssystem Indonesiens finanziert, durch das für den Arbeitsmarkt mehr qualifizierte Arbeitskräfte ausgebildet werden sollen. Indonesien wird so durch die Reformen in die Lage versetzt, in Zukunft von einer möglichen Diversifizierung von Lieferketten im asiatischen Raum zu profitieren. Das Engagement soll sicherstellen, dass junge Menschen besser bezahlte Arbeitsplätze finden, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft steigt und die Armut wieder zurückgeht.

Im Gesundheitsbereich unterstützt die KfW im Auftrag der Bundesregierung aktuell die Weiterentwicklung von Universitätskliniken sowie die Bekämpfung der Tuberkulose, und in Kofinanzierung mit der Weltbank das landesweite ergebnisbasierte COVID-19-Impfprogramm. Im Fokus des Vorhabens steht die Logistik der Impfstoffverteilung.

Projektinformation - Abfall

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