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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Weltvirus-Krise: die KfW an der Seite ihrer Partner

Das Ziel hatten die Vereinten Nationen schon vor Corona: „Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlergehen zu fördern“, heißt es im Sustainable Development Goal 3. Und der Satz, dass es ohne Gesundheit keine nachhaltige Entwicklung und keinen wirtschaftlichen Fortschritt geben kann, galt damals wie heute. Durch die Weltvirus-Krise hat dieser Satz eine neue, nie für möglich gehaltene Dimension erreicht. Es zeigt sich einmal mehr: Ohne Gesundheit ist alles nichts. Während selbst in den Industriestaaten Tausende von Toten zu beklagen sind, die Gesundheitssysteme an ihre Grenzen geraten und die Wirtschaft ins Straucheln kommt, droht in den Entwicklungsländern nach Ansicht von Experten der ökonomische und humanitäre Kollaps.

Die KfW, die schon im Inland hilft, die ökonomischen Folgen der Pandemie abzufedern, steht mit ihrem Geschäftsbereich Entwicklungsbank auch an der Seite ihrer Partner in Asien, Lateinamerika und Afrika. Sie legt im Auftrag der Bundesregierung ein Corona-Notprogramm zur schnellen Hilfeleistung auf. Dabei geht es darum, den Ländern bei der Bekämpfung der Pandemie zu helfen und die Gesundheitssektoren weiter zu unterstützen. In West- und Ostafrika sollen u.a. mehr Tests beschafft und Laborkapazitäten erweitert werden. Gleichzeitig soll es wegen der erwarteten wirtschaftlichen Folgen auch verstärkte Unterstützung für den Finanzsektor sowie kleine und mittlere Unternehmen und Programme zur sozio-ökonomischen Stabilisierung der Entwicklungsländer geben.

Der Weltgesundheitstag, der immer am 7. April begangen wird, ist in diesem Jahr den Pflegenden und Hebammen gewidmet. Zwei Berufsgruppen, die jetzt noch mehr herausgefordert und auch gefährdet sind. Das Corona-Virus stellt die Welt vor die größte gesundheitliche Herausforderung seit der Spanischen Grippe vor 100 Jahren. Doch die anderen medizinischen Probleme sind gerade in Entwicklungsländern dadurch nicht verschwunden: Es gibt Fortschritte bei der Mütter- und Kindersterblichkeit, aber immer noch verlieren jedes Jahr rund 300.000 Frauen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt ihr Leben.

Täglich sterben fast 18.000 Menschen an Armutskrankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose. Im Jahr 2019 hat die KfW daher – überwiegend im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) – Projekte im Umfang von knapp einer Milliarde Euro zugesagt, die einen Beitrag zur Gesundheit der Menschen in den Partnerländern leisten. 69,4 Millionen Menschen werden dank dieses Engagements Zugang zu mehr oder besseren Gesundheitsdiensten erhalten. Die aktuelle Pandemie verlangt, diese Anstrengungen zu verstärken und zu fokussieren. Aber auch wenn der Corona-Virus besiegt ist, bleiben die Herausforderungen auf dem Weg zur Erreichung von SDG 3 groß.

SDG 3 auf der Webseite des BMZ

„Wir unterstützen unsere Partner mit einem Corona-Notprogramm“

Interview mit den KfW-Gesundheitsexperten und Medizinern Anna-Maria von Roda und Peter Reff über die Auswirkungen der Pandemie-Krise in Entwicklungsländern

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Epidemien verhindern

KfW Story über die Einrichtung mobiler Labore zur Früherkennung von gefährlichen Infektionskrankheiten

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Wie kann die Gesundheit weltweit verbessert werden?

Gesundheit

Der Einsatz der KfW für die Gesundheit

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Global für Gesundheit sorgen

(KfW Bankengruppe/nutcracker)

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Activate!

Einblick in die Projekte der Activate!-Mitarbeiter in Südafrika (KfW Bankengruppe/Emden/Erbach).

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AIDS-Prävention an Schulen

Wie das Activate!-Netzwerk Menschen in Südafrika verbindet, um sich vor einer HIV-Infektion zu schützen (KfW Bankengruppe/Emden/Erbach).

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