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SDG 2 – Kein Hunger

Was die KfW Entwicklungsbank gegen den Hunger unternimmt

Nach Jahren des Erfolges im Kampf gegen den Hunger nimmt seit 2015 die Anzahl an hungernden und unterernährten Personen in der Welt wieder zu. Verantwortlich dafür sind vor allem Konflikte, und die Folgen des Klimawandels. Am meisten vom Hunger betroffen sind Kleinbauern und ihre Familien, obwohl sie bis zu 80 % der landwirtschaftlichen Produkte für die Weltbevölkerung erzeugen. Hunger und Mangelernährung zählen nicht nur zu den schwerwiegendsten Ausdrucksformen von Armut, sondern sind wiederum auch eines der größten Entwicklungshemmnisse: Hungernde Menschen werden schneller krank, können weniger arbeiten und sind in ihrer geistigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Besonders Kinder sind vom Hunger betroffen, da sie sich nur eingeschränkt entwickeln können.

Experten unterscheiden drei Arten von Hunger (Quelle: Welthungerhilfe):

Die Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung ist für die KfW ein integraler Bestandteil ihres Engagements bei der Entwicklung ländlicher Räume. Im Jahr 2019 hat die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundes weltweit neue Vorhaben mit rund 450 Mio. EUR für das nachhaltige Entwicklungsziel „Kein Hunger“ zugesagt. Nachhaltige landwirtschaftliche Förderung spielt dabei die Hauptrolle. 40 % der Weltbevölkerung bestreiten ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise mit der Landwirtschaft – somit sorgt dieser Sektor für Beschäftigung und Einkommen sowie für Arbeit in vor- und nachgelagerten Bereichen.

KfW-Projekte für die landwirtschaftliche Entwicklung gehen die Bekämpfung von Hunger grundsätzlich aus drei Perspektiven an: Verbesserung der Eigenversorgung mit Lebensmitteln, Erhöhung des Einkommens aus der Landwirtschaft und Erhöhung der Nahrungsmittelproduktion für lokale, nationale und internationale Märkte. Zusätzlich zu diesen strukturbildenden Projekten engagiert sich die Entwicklungsbank auch im Bereich Nahrungsmittelnothilfe.

Die KfW war auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vom 17. bis 26. Januar 2020 vertreten. Wir konnten die Gelegenheit nutzen, interessierten Messebesuchern Rede und Antwort zu stehen, wie wir uns weltweit für den Kampf gegen den Hunger engagieren.

Dossier zur Grünen Woche – KfW Stories

SDG 2 auf der Webseite des BMZ

„Wir brauchen noch mehr Anstrengungen, um den Hunger zu beenden“

Barbara Schnell, KfW-Abteilungsleiterin, und Matthias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, über die Chancen, das Ziel „Zero Hunger" zu erreichen.

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Impulse für grünes Wirtschaften

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Urheber: Finance in Motion

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Broschüre  (PDF, 1 MB, barrierefrei)

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