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SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Gemeinsam die Vision erreichen

Das UN-Entwicklungsziel 17 unterscheidet sich von allen anderen, denn es dient nicht dem Erreichen eines bestimmten Indikators, sondern beschreibt den Weg, wie die Weltgemeinschaft die Ziele gemeinsam umsetzen kann. Keiner ist auf diesem Weg allein, denn das Schlüsselwort lautet „Partnerschaft“. Nur wenn der Norden und der Süden, Regierungen und Privatwirtschaft gemeinsam mit der Zivilgesellschaft – nur wenn sie alle zusammenarbeiten, lassen sich die UN-Entwicklungsziele verwirklichen.

Die Partnerschaften zwischen Regierungen, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft basieren auf einer gemeinsamen Vision, die den Menschen und seine Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Diese Partnerschaften auf globaler, regionaler, nationaler und lokaler Ebene aufzubauen, zählt zu den Herausforderungen des SDG 17.

Um die UN-Entwicklungsziele umzusetzen, ist nicht nur gemeinsames Handeln nötig, sondern auch die Finanzierung der notwendigen Investitionen. Daher werden in großem Ausmaß Mittel nötig, und zwar weit über die bisherigen Anstrengungen hinaus, um die Erschließung und Nutzung nachhaltiger Energie, den Aufbau von Verkehrsinfrastruktur sowie Informations- und Kommunikationstechnologie zu finanzieren. Auch Schulen, Krankenhäuser und Wasserversorgung werden benötigt. Regierungen allein können dies nicht übernehmen. Die Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) kann als Katalysator wirken, indem sie privates Kapital mobilisiert und so eine Hebelwirkung in Gang setzt. Darüber hinaus engagiert sich die FZ im Aufbau von Partnerschaften zur Koordination der gemeinsamen Bemühungen, zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie zum Technologie- und Wissenstransfer.

Die Corona-Pandemie macht besonders bewusst, wie stark die globalisierte Welt miteinander verbunden ist. In kürzester Zeit zerstörte sie gewachsene Strukturen und Handelsbeziehungen. Spontan bildeten sich Partnerschaften, um gemeinsam die Ausbreitung der Pandemie zu stoppen, den Erreger zu erforschen, Impfstoffe zur Verfügung zu stellen und weltweite Antworten zu finden. Unter dem Motto „build back better“ wird diskutiert, wie ein Wiederaufbau und Erstarken nach dem Überwinden der Pandemie an nachhaltigen Kriterien und damit auch an den UN-Entwicklungszielen orientiert sein kann, wie umweltfreundlichere und widerstandsfähigere Volkswirtschaften entstehen können.

Bei all ihren Vorhaben und Programmen interagiert die KfW mit Partnern aus vielen Bereichen.

Internationale Partnerschaften aufzubauen und zu stärken, um gemeinsam globalen Herausforderungen begegnen zu können, ist zugleich Daseinszweck und Voraussetzung für nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit. Für die FZ liegt ein Schwerpunkt des SDG 17 in einer weiteren Mobilisierung öffentlicher Entwicklungsgelder (ODA) der Geberländer sowie insbesondere auch von Privatkapital.

Ferner bekennt sich die KfW dazu, die Prinzipien der UN-Entwicklungsziele auch auf die eigene Organisation anzuwenden. So ist sie Mit-Unterzeichnerin der "Frankfurter Erklärung", in der sich die wesentlichen Akteure am Finanzplatz Frankfurt zu nachhaltiger Finanzierung und explizit auch zu den SDGs bekennen.

Gemeinsam im #TeamEurope für eine nachhaltige globale Transformation

Mit dem Launch ihrer neuen Dachmarke JEFIC heben die KfW und ihre europäischen Partner AFD, CDP und AECID ihre Zusammenarbeit auf eine neue Ebene. Die Bündelung individueller Stärken, Erfahrungen und lokaler Netzwerke kommt nicht allein der EU zugute. Auch die Beteiligten in den Partnerländern profitieren von und erhalten Zugang zu einem breiten Pool an europäischem Know-how, Finanzkraft und maßgeschneiderten Lösungen.

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Wir stärken globale und lokale Partnerschaften zur Erreichung aller 17 SDGs

Video anzeigen (0:55 Minuten)

Der Beitrag der KfW zu SDG 17

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    IMPACT FINANZIERUNG

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