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SDG 15 – Leben an Land

Der Einsatz der KfW für die Artenvielfalt

Die Natur ist Ursprung und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Gesunde und vielfältige Ökosysteme versorgen uns mit Luft, Wasser und Rohstoffen aller Art. Sie bilden unsere Existenzgrundlage und sind die Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb richten sich die SDGs nicht allein auf den Menschen; erst das gedeihliche Zusammenspiel von Mensch und Natur kann die Lebensqualität aller sichern.

SDG 15 „Leben an Land“ zielt darauf ab, bedrohte Tierarten und Landökosysteme zu schützen. Wälder sollen nicht mehr schwinden, sondern nachhaltig bewirtschaftet und erhalten werden. Zudem möchte die Staatengemeinschaft das Ausbreiten von Wüsten, den Verlust an Artenvielfalt und eine Verschlechterung der Böden stoppen.

Die Biodiversität beschreibt die Vielfalt an Arten, Ökosystemen und Lebensräumen. Aber diese Vielfalt ist bedroht. Ihr Verlust schreitet rasant voran, ausgelöst durch einen überhöhten Verbrauch an Ressourcen. Dadurch werden immer mehr Lebensräume zerstört: Nur noch rund 25 % der weltweiten Landfläche ist frei von wesentlichen menschlichen Einflüssen, mehr als ein Drittel wird als Acker- oder Weideland genutzt. Gleichzeitig gehen Arten weiter verloren: Zwischen 1970 und 2014 schrumpfte der weltweite Bestand von wildlebenden Tieren – Säugetiere, Vögel, Fische, Amphibien und Reptilien – im Schnitt um 60 %. Und nach Projektionen des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) ist eine von geschätzten acht Millionen Arten in den nächsten Jahrzehnten vom Aussterben bedroht.

Deutschland engagiert sich stark für den Erhalt von biologischer Vielfalt und ist über die KfW inzwischen einer der größten Geber weltweit. Im Jahr 2019 hat die KfW für Biodiversitätsvorhaben an Land fast 508 Mio. EUR zugesagt. Das Gesamtvolumen aller laufenden Vorhaben beträgt rund 2,6 Mrd. EUR. Dabei arbeitet die KfW nicht nur mit Partnerländern, sondern auch mit großen Naturschutzorganisationen wie der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) und mit Nichtregierungsorganisationen wie dem World Wide Fund for Nature (WWF) oder der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, natürliche Lebensräume möglichst großflächig zu schützen und zu erhalten.

Erfahren Sie mehr zur Zusammenarbeit der KfW mit der IUCN

SDG 15 auf der Website des BMZ

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