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SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

Gegensteuern für eine nachhaltige Zukunft

Bei der Internationalen Klimakonferenz in Paris hat sich die Weltgemeinschaft darauf geeinigt, die Erderwärmung bis 2100 auf maximal zwei Grad gegenüber der vorindustrialisierten Zeit zu begrenzen. Dies ist nun sechs Jahre her – sechs Jahre, in denen bereits einige Fortschritte gemacht wurden, die jedoch bei Weitem nicht ausreichen, um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen und eine Trendwende zu bewirken. Die Corona-Pandemie hält die Welt noch immer in Atem, während der Klimawandel ungebremst voranschreitet. Er gehört zu den größten Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht.

Noch zeigen sich nur vergleichsweise geringe Auswirkungen des Klimawandels. Nimmt die Erderwärmung Fahrt auf, werden die Folgen dramatisch sein. Bereits jetzt spüren wir Veränderungen des Wettergeschehens überall auf der Welt: Dürren, Überschwemmungen, Hitzewellen. Unter diesen Wetterextremen leiden am stärksten die Entwicklungsländer, obwohl sie am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben. Deshalb muss die Weltgemeinschaft rasch und entschieden gegensteuern, und zwar in allen Lebensbereichen.

Im 13. Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen hat sich die Weltgemeinschaft verpflichtet, umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen. Die KfW unterstützt im Auftrag der Bundesregierung ihre Partnerländer weltweit bei der klimafreundlichen Umgestaltung ihrer Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme. Ihre gesamten Förderaktivitäten richtet sie dabei auf die Pariser Klima-Agenda und die UN-Nachhaltigkeitsziele aus.

Die Zusagen für klima- und umweltrelevante Vorhaben der KfW Entwicklungsbank bewegen sich seit vielen Jahren auf einem hohen Niveau. 2021 lagen sie bei 3,7 Mrd. EUR. Damit werden in den kommenden Jahren voraussichtlich gut 7,5 Mio. Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent jährlich in den Partnerländern eingespart. Mehr als 12,5 Mio. Menschen werden mit den Zusagen aus 2021 bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels direkt unterstützt, weitere 114 Mio. Menschen indirekt – z.B. durch Versicherungen.

Für die KfW stehen Maßnahmen zu Klimaschutz, -anpassung und -resilienz trotz Corona weiterhin ganz oben auf der Agenda. Nach der Pandemie sollte ein grüner Wiederaufbau, ein „Green Recovery“ angestrebt werden, bei dem Wirtschafts- und Klimaziele nicht mehr in Widerspruch zueinanderstehen, sondern beide zu nachhaltiger Stabilität beitragen. Wachstum muss in Zukunft immer grünes Wachstum bedeuten: Alle Maßnahmen zum wirtschaftlichen Wiederaufbau sollten idealerweise Aspekte der Klimaneutralität, Resilienz und Nachhaltigkeit berücksichtigen. So können Volkswirtschaften sich zukunftsfähig im Sinne des Pariser Klimaabkommens und der Agenda 2030 aufzustellen.

KfW-Klimabroschüre – Das Engagement der KfW Entwicklungsbank im Klimaschutz auf einen Blick (PDF, 1 MB, barrierefrei)

SDG 13 auf der Webseite des BMZ

„Die Richtung stimmt“

Interview mit Christiane Laibach, Vorstandsmitglied der KfW, anlässlich der Weltklimakonferenz in Glasgow (COP26) über Klimawandel und Artenvielfalt sowie ihre Bedeutung für die KfW Entwicklungsbank.

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Herausforderung Klimawandel

Entwicklungs- und Schwellenländer leiden am meisten unter dem Klimawandel, obwohl sie am wenigsten dazu beitragen. Ihre Resilienz gegen die Folgen des Klimawandels zu stärken und sie gleichzeitig beim Erreichen ihrer Klimaschutzziele zu unterstützen, ist ein wichtiges Ziel der deutschen EZ.

Video abspielen (YouTube, 6:26 Min.)

Der Beitrag der KfW zu SDG 13

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Was die KfW für Klimaschutz tut