Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.

Arbeitsintensive Infrastruktur in Jordanien

Einkommen für Flüchtlinge und bedürftige Bevölkerung sowie Förderung der lokalen Infrastruktur

Arbeitende
Für Flüchtlinge und Einheimische entstehen gleichermaßen Erwerbsmöglichkeiten.

Geflüchteten kurzfristig wieder eine wirtschaftliche Perspektive zu bieten, ohne die lokale Bevölkerung aus dem Blick zu verlieren, ist das Ziel des Beschäftigungsintensiven Investitionsprogramms in Jordanien. Das Vorhaben wird im Rahmen der vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufenen „Beschäftigungsoffensive Nahost“ implementiert. Mit bislang insgesamt 52 Mio. EUR fördert die KfW im Auftrag des BMZ das von der International Labour Organization (ILO) durchgeführte Vorhaben, von dem syrische Flüchtlinge und einheimische Jordanier gleichermaßen profitieren. Dabei wurden bisher bereits Jobs für mehr als 6.500 Menschen und ihre Familien geschaffen. Die einzelnen Aktivitäten werden in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden, dem jordanischen Ministerium für lokale Angelegenheiten und dem jordanischen Ministerium für öffentliche Arbeiten durchgeführt. Straßen, Zisternen, Gehwege und andere kleinere Infrastrukturmaßnahmen werden so in den aufnehmenden Gemeinden arbeitsintensiv gebaut oder instand gehalten; städtische Straßen, Parks und Spielplätze von Unrat gereinigt und verschönert. Begleitende Trainingsmaßnahmen für die Zielgruppe dienen nicht nur dazu, kurzfristig die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, sondern erleichtern mittelfristig auch den Zugang zum Arbeitsmarkt für die Programmteilnehmer/innen.