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Dossier zu Biodiversitätsvorhaben im fragilen Kontext

Nach einem Vorfall im Umfeld des Kahuzi-Biega Nationalparks im Osten der DR Kongo im August 2017 wurden der KfW erste Berichte zu Vorfällen im Umfeld des Salonga-Nationalparks im Mai 2018 durch die Rainforest Foundation UK bekannt gemacht. Es folgten weitere Veröffentlichungen in verschiedenen Medien. Im Nachgang haben sich Hinweise auf mögliche Menschenrechtsverletzungen auch in anderen Schutzgebieten ergeben. Auch in der Folge kam es immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Wildhütern, Wilderern, illegalen Minenbetreibern und lokalen Bevölkerungsgruppen.

Die aufgebrachten Vorwürfe zu Menschenrechtsverletzungen in von der KfW Entwicklungsbank geförderten Naturschutzgebieten vor allem im Kongobecken nimmt die KfW sehr ernst. Die KfW verabscheut jegliche Form von Gewalt und spricht Gewaltopfern und ihren Hinterbliebenen ihr Mitgefühl aus.