Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.

Beitrag zu den Entwicklungszielen

Existentielle Risiken abfedern

Mit den 17 Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) als Antwort auf die drängendsten Probleme der Menschheit hat sich die internationale Gemeinschaft eine ehrgeizige Agenda für die kommenden Jahre gesetzt. Nach unterschiedlichen Berechnungen sind, um die Ziele zu erreichen, jährlich zwischen drei und fünf Billionen US-Dollar nötig. Schon jetzt ist klar, dass die bisherigen Mittel dafür nicht ausreichen und dass auch die Gelder der offiziellen Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance – ODA) nicht diesem Bedarf entsprechend aufgestockt werden können. In der "Addis Ababa Action Agenda" zur Entwicklungsfinanzierung, ebenfalls 2015 von der internationalen Staatengemeinschaft verabschiedet, steht deshalb ausdrücklich, dass auch private Mittel und innovative Finanzinstrumente nötig sind, um die SDGs zu erfüllen.

Eines dieser Instrumente sind Versicherungen. Sie können Risiken abfedern, die den SDGs entgegenstehen - etwa bei Krankheit, Altersarmut, Missernten oder Pandemien - und dadurch die Widerstandsfähigkeit gerade von ärmeren Bevölkerungsschichten gegen Schocks und Katastrophen stärken. Es gibt Versicherungen, die direkt betroffenen Haushalten zu Gute kommen und zum Beispiel bei Dürre oder Überschwemmung einspringen oder bei Krankheit Zugang zu angemessenen Gesundheitsdienstleistungen ermöglichen. Außerdem es gibt Versicherungen, die betroffenen Haushalten indirekt zu Gute kommen, bei denen zum Beispiel Finanzinstitutionen ihr Portfolio gegen Wirbelstürme wie Hurrikane schützen oder Staaten sich für den Fall einer Pandemie wie Ebola rüsten. Auch die KfW setzt Versicherungen als innovatives Finanzinstrument in der Entwicklungsfinanzierung ein. Am meisten Erfahrung hat sie dabei auf dem Gebiet der Klimarisikoversicherungen und im Gesundheitsbereich gesammelt. International betrachtet, besteht ein großer Nachholbedarf bei Versicherungen für Arme und besonders risikoexponierte Bevölkerungsgruppen – auch im Hinblick auf das Erreichen der SDGs.

Kontakt

KfW Entwicklungsbank

Telefon

069 74 31-42 60

E-Mail

info@kfw-entwicklungsbank.de
Geburten in Tansania werden sicherer

Die KfW beteiligt sich an einer Krankenversicherung für Schwangere

Weiterlesen

Development Finance Forum 2016

Erfahren Sie mehr zum Thema Versicherungen und zum Development Finance Forum 2016, mit dem Thema "Insuring the SDGs".

Weiterlesen