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Meer

Die Ozeane der Welt schützen und nachhaltig nutzen

Die Meere sind unser größter Lebensraum und für das Überleben der Menschheit von unschätzbarer Bedeutung. Sie regulieren das Klima, speichern mehr Sauerstoff als die Wälder und leisten mit ihrer Biodiversität einen entscheidenden Beitrag zur Welternährung. Und doch stehen die Meere unter enormem Druck: Sie werden ausgebeutet, überfischt, übersäuert, mit Abwässern und mit Müll belastet. Der Klimawandel erwärmt die Ozeane noch zusätzlich und lässt den Meeresspiegel weiter ansteigen – mit diversen negativen Folgen. So sterben weltweit Korallenriffe ab. Das zerstört die „Kinderstuben“ und Rückzugsgebiete vieler Fischarten und macht tausende von Küstenkilometern anfälliger für Sturmfluten. Millionen Menschen können dadurch – noch tiefer – in Armut fallen.

Im Juni 2017 fand daher die erste internationale Konferenz zu den Weltmeeren statt, bei der die Staatengemeinschaft das Nachhaltigkeitsziel 14 (Sustainable Development Goal – 14) zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Ozeane bekräftigt und einen „Call for Action“ verabschiedet hat. Beides soll dazu beitragen, die Meere als Ökosystem zu schützen und zu erhalten. Auch die KfW engagiert sich auf diesem Gebiet: Der Küsten- und Meeresschutz macht derzeit etwa zehn Prozent der Aktivitäten im Bereich Biodiversität aus. Die Entwicklungsbank erachtet ihn als neues und aufstrebendes Thema. Unter anderem deshalb hat sie Ende 2016 den Blue Action Fund gegründet, der die Einrichtung und das verbesserte Management von Küsten- und Meeresschutzgebieten, die nachhaltige Fischerei und einen umweltfreundlichen Tourismus fördert. Das Engagement der KfW steht dabei im Einklang mit dem 10-Punkte-Plan des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zum Meeresschutz.