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Frieden, Flucht und Fragilität

Frieden und Fragilität zählen zu den zentralen Themen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Während die Friedensförderung als Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung bereits seit dem vergangenen Jahrhundert ein Kernanliegen der internationalen Staatengemeinschaft darstellt, hat sich das Konzept der Fragilität erst seit der Millenniumswende etabliert. Dabei werden allgemein jene Staaten als fragil klassifiziert, deren institutionelle Regelwerke deutliche Defizite in den Bereichen des Gewaltmonopols, Kapazität und/oder Legitimität aufweisen und die daher ein hohes Konflikteskalationspotenzial aufweisen. Im Auftrag und mit Mitteln der Bundesregierung setzt sich die KfW Entwicklungsbank mit einer breiten Palette an kurz- bis langfristig wirkenden Ma߬nahmen für die Eindämmung von Fragilität und Förderung von Frieden ein.

Die KfW Entwicklungsbank setzt eine stetig wachsende Anzahl von Vorhaben in Kontexten von Fragilität um. Zum 31.12.2019 stellte das ‚FFF-Portfolio‘ mit einem Volumen von 19,0 Mrd. EUR einen Anteil von 35 % am gesamten laufenden FZ-Portfolio in Höhe von 54,3 Mrd. EUR dar. Dabei setzt sich das ‚FFF-Portfolio‘ aus drei sich überlagernden Bereichen zusammen:

(1) Dem Engagement in Ländern, die gemäß OECD/DAC (2018) als ‚fragil‘ eingestuft werden,

(2) Mittelverwendungen mit einem dezidierten Bezug zum Themenkomplex ‚Flucht‘, und

(3) Vorhaben mit dem Ziel der Friedensförderung und/oder Fragilitätsminderung (FS1/FS2).

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