Ergebnisorientierung und Rechenschaftspflicht
Der Begriff "Good Governance" bedeutet mehr als nur eine "gute Staatsführung". Er beschreibt die Art und Weise, wie in einem Staat Entscheidungen getroffen, politische Inhalte formuliert und umgesetzt werden. Wie Good Governance gefördert werden kann, haben die Teilnehmer der Konferenz "Ergebnisorientierung und Rechenschaftspflicht – Elemente von Good Governance" der KfW Entwicklunsgbank und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin diskutiert.
Klimawandel und Wasser
Der Klimawandel schränkt die Verfügbarkeit von Wasser in Entwicklungsländern ein. Dadurch entstehen Kosten, die weit höher sind als die Mittel, die für Anpassung an den Klimawandel bereit stehen. Dies war das Thema des zweiten internationalen Frankfurter Wasser-Symposiums "Adaptation in Action – Climate Change and Water", das Anfang Februar mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei der KfW stattgefunden hat.
Erfolg im Kampf gegen die Armut
In Ruanda geht die Zahl der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, zurück. Der Anteil der Armen an der Gesamtbevölkerung ist in den vergangenen fünf Jahren um zehn Prozent gesunken. Das geht aus der aktuellen Armuts- und Gesundheitserhebung der ruandischen Regierung hervor. Solche Erfolge bei der Armutsbekämpfung gibt es weltweit in nur wenigen Ländern. Die KfW Entwicklungsbank unterstützt die Anstrengungen der ruandischen Regierung mit Budgethilfe.
Energiewende in Uganda
In Bujagali (Uganda) ist das erste private Wasserkraftwerk Subsahara-Afrikas ans Netz gegangen. Finanziert von der KfW Entwicklungsbank und der DEG, leistet es nicht nur einen entscheidenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum des Landes, sondern bedeutet auch einen wichtigen Fortschritt für den Schutz der Umwelt. Die Umstellung auf Wasserkraft verringert den jährlichen Ausstoß an Kohlenstoffdioxid um 1,5 Tonnen.
Schnelle Reaktionen in der Krise
Die Weltbank will ihre Politikberatung nach Bedarf kurzfristig und flexibel ausweiten. In der Wirtschafts- und Finanzkrise seien schnelle Analysen und Reaktionen notwendig, betonte die deutsche Exekutivdirektorin der Weltbank-Gruppe, Ingrid-Gabriela Hoven, bei ihrem Besuch in der KfW Entwicklungsbank. Sie berichtete über die Modernisierung der Weltbank und wichtige Zukunftsthemen wie Klimawandel und soziale Sicherung.
Absatzmärkte für Afrika
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank hat die KfW Entwicklungsbank den Africa Agriculture and Trade Investment Fund (AATIF) für afrikanische Unternehmer und Landwirte eingerichtet. Durch die Bereitsstellung von Krediten, Garantien und Eigenkapital sollen die Einkommen afrikanischer Unternehmer gesichert und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden.
Aufbruch in die Freiheit?
Die KfW Entwicklungsbank unterstützt die "Arabischen Literaturtage", die im Literaturhaus in Frankfurt stattfinden. Eingeladen sind arabische Prosaautoren, Dichter und weitere Künstler aus verschiedenen Ländern und Generationen, um ihre Werke zu präsentieren und ihre Sichtweisen auf die "Revolution" zu diskutieren.
Wie Kautschukanbau Wohlstand schafft
In Ghana unterstützt die KfW Entwicklungsbank die marktorientierte Landwirtschaft. Ein neuer Fonds fördert die Zusammenarbeit von Kleinbauern, Privatunternehmern und Banken. Zu dem "Outgrower and Value Chain Fund" steuert die KfW Entwicklungsbank zunächst zehn Millionen Euro bei, weitere 23 Millionen Euro wurden bei Regierungsverhandlungen zugesagt. Das Konzept hat sich beim Kautschukanbau bereits bewährt.
Hilfe für kleine Unternehmen
In Ostafrika unterstützt die KfW Entwicklungsbank kleinste, kleine und mittlere Unternehmen. Über die in Kenia ansässige Equity Bank Limited (EBL) erhalten die Betriebe Kredite, um ihre Geschäfte auszubauen und Arbeitsplätze zu schaffen. Die KfW Entwicklungsbank und EBL unterzeichneten jetzt einen Kreditvertrag in Höhe von 15 Millionen Euro.








